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Traubensaft, Most, Federweißer: So entsteht neuer Wein

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Die Pfalz ist größer Federweißer-Produzent!

Zwiebelkuchen, Kastanien und natürlich Federweißer, frisch vom Winzer: Viele von uns freuen sich bereits auf den Herbst. Doch ab wann gibt es eigentlich neuen Wein? Und woher kommt die Bezeichnung Federweißer?

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So entsteht der neue Wein

Frischgepresster Traubensaft wird als Most bezeichnet. Beginnt der Most zu gären, spricht man von neuem Wein. Bei der Gärung wird der im Most enthaltene Zucker durch Hefe in Alkohol verwandelt. Federweißer wird oft als „lebendiges“ Getränk bezeichnet. Beim Verkauf beträgt der Alkoholgehalt meistens vier Prozent. Je länger der neue Wein jedoch steht, desto alkoholhaltiger und weniger süß wird er.  

Funfact: Mehr als die Hälfte des in Deutschland erzeugten Federweißens kommt aus der Pfalz.
 

Federweißer: Ein geschützter Begriff

Die Bezeichnung „Federweißer“ ist durch das EU-Recht geschützt. Laut der Verordnung bezeichnet der Begriff ein im Zustand der Gärung befindliches frisches Erzeugnis. Das heißt: Wurde die Gärung zwischenzeitlich unterbrochen oder der neue Wein konserviert, darf er nicht mehr als Federweißer verkauft werden.

Getränk erinnert an tanzende Federn

Das erste Mal tauchte die Bezeichnung bereits im 16. Jahrhundert auf. Woher der Begriff kommt, ist jedoch unklar. Eine Theorie: Die milchig-weiße Färbung des Getränks und die durch die Kohlensäure herum wirbelnden Hefeteilchen erinnern an im Wind tanzende Federn.

Schon jetzt bei manchen Winzern erhältlich

Federweißer wird aus frühen Rebsorten, wie beispielsweise Ortega oder Solaris hergestellt. Je nach Wetterlage werden diese bereits im August geerntet. Das heißt: Schon jetzt gibt es in einigen Weingütern in Baden und der Pfalz Federweißen zu kaufen! Halte am besten Ausschau nach Schildern an Weingütern in deiner Nähe.

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