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Einsamkeit bei Haustieren: Das kannst du tun!

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Einsamkeit erkennen und bekämpfen

Dein Hund zerfetzt plötzlich den Papiermülleimer, die Katze ist auf einmal nicht mehr stubenrein und das Kaninchen nagt verzweifelt an den Gitterstäben: Auch Haustiere können sich einsam fühlen. Die Tiere zeigen das auf ihre Art und Weise.

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Einsamkeit bei Hunden

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Hunde sind ursprünglich Rudeltiere – kein Wunder, dass sie sich schnell einsam fühlen.

Die häufigsten Anzeichen für Einsamkeit sind:

  • Anhaltendes Bellen oder Heulen
  • Plötzliche Stubenunreinheit
  • Zerstörungswut
  • Aggressivität
  • Appetit- und Antriebslosigkeit

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, den geliebten Vierbeiner für ein paar Stunden allein zu lassen. In diesem Fall kannst du ihm das Alleinsein mit folgenden Tipps erleichtern:

  • Sorge für genügend Auslastung bevor du gehst. Geh noch einmal eine große Runde spazieren, schmuse mit deinem Hund und lasse ihn sich austoben.
  • Gestalte den Raum, in dem sich dein Hund während deiner Abwesenheit aufhält sicher. Lasse keine Stromkabel herumliegen, räume giftige Pflanzen in ein anderes Zimmer, etc.
  • Veranstalte keine große Abschiedszeremonie.
  • Gebe deinem Hund eine Beschäftigung, beispielsweise ein Spielzeug bevor du gehst.

Wenn du einen Garten hast, tut dem Hund auch ein gesicherter Auslauf sehr gut. Tipps dazu findest du hier:

Einsamkeit bei Katzen 

Katzen gelten als selbstsichere Einzelgänger. Doch selbst die selbstständigsten Tiere leiden unter Langeweile und Einsamkeit. Bei Katzen zeigt sich das oftmals wie folgt:

  • Hyperaktivität
  • Aggressionen
  • Plötzliche Stubenunreinheit
  • Antriebslosigkeit, ständiges Dösen oder Schlafen
  • Extreme Anhänglichkeit

Auch hier können kleine Veränderungen im eigenen Verhalten bereits großes bewirken:

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  • Ein bisschen Chaos tut gut: Eine Wohnung, die viele Erkundungs- und Versteckmöglichkeiten bietet, ist für eine Katze perfekt! Lasse den Versandkarton doch noch ein bisschen im Flur stehen: Deine Katze freut sich bestimmt!
  • Schaffe der Katze mehr Freiraum: Ein gesicherter Außenbereich wie Balkon oder Terrasse ist optimal.
  • Sorge für Abwechslung: Führe Futtersuchspiele ein, bringe Tannenzapfen oder Stöckchen von draußen mit oder schaffe mit Pflanzen, wie beispielsweise Katzenminze oder Baldrian, neue Duftanregungen.
  • Egal, ob Kuschlen, Kraulen oder Spielen: Schenke der Katze mehr Aufmerksamkeit.

Einsamkeit bei Kaninchen

Kaninchen sollten generell nicht allein gehalten werden! Denn die kleinen flauschigen Freunde sind sehr soziale Tiere und fühlen sich vor allem in Gruppen wohl. Wenn ein Kaninchen einsam ist, äußert sich das so:

  • Knabbern am Käfiggitter
  • Appetit- und Antriebslosigkeit
  • Bestimmte Bewegungen werden immer wieder wiederholt
  • Aggressivität

Wie kannst du Einsamkeit bei deinem Kaninchen vorbeugen und was kannst du gegen Einsamkeit tun?

  • Kaninchen sollten auf gar keinen Fall allein gehalten werden. Auch ein Meerschweinchen oder noch so viel Aufmerksamkeit ersetzen keinen Artgenossen!
  • Sorge für Beschäftigung durch Aufmerksamkeit, ein schön gestaltetes Gehege und Futter.
  • Verschaffe deinem Kaninchen so viel Auslauf wie möglich.
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