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Wann und wie du deinen Rasen vertikutierst!

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Das Vertikutieren kann eine wichtige Maßnahme für die optimale Rasenpflege sein. Denn wer einen dichten und robusten Rasen haben möchte, sollte circa einmal im Jahr den Vertikutierer zur Hand nehmen.

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Warum ist Vertikutieren sinnvoll?

 
Wenn im Rasen Moos, Unkraut oder Schnittgut zu finden ist, können junge Rasengräser den Filz nicht mehr durchdringen und die Belüftung des Bodens kann nicht mehr ermöglicht werden. Beim Vertikutieren ritzt das Gerät wenige Millimeter tief in die Grasnarben ein und lockert damit den Boden. Dabei kämmen rotierende Messer die Grünfläche aus und das Unkraut bleibt auf der Rasenoberfläche liegen. 
 
Mit dieser Methode erhält der Boden wieder mehr Sauerstoff, sodass die Wurzeln wieder durchatmen und Nährstoffe wieder besser verarbeitet werden können.
 
Wann ist die beste Jahreszeit dafür?
 
Die beste Jahreszeit, einen Rasen zu vertikutieren, ist im Frühjahr während der Monate März und April. Dabei sollten die Temperaturen auch bei Nacht nicht unter 10 Grad Celsius fallen. Außerdem bietet sich zusätzlich auch eine Frühjahrsdüngung an, um den Rasen bestmöglich auf das bevorstehende Jahr vorzubereiten.
 
Vertikutieren im Herbst 
 
Natürlich kann der Rasen aber auch noch im Herbst vertikutiert werden. Ideal wäre dafür der Spätsommer aber auch im Oktober und November kann der Rasen noch entsprechend bearbeitet werden. Da sich allerdings das Graswachstum im Laufe des Herbstes verlangsamt, sollte der Rasen nicht zu spät gelüftet werden. Die Lücken die entstehen, könnten sich eventuell vor dem Wintereinbruch nicht mehr richtig schließen.
 
 
Überblick der Ausschlusskriterien
 

Bei stark anhaltenden Regen ist der Rasen zu sehr aufgeweicht, sodass das Vertikutieren bleibende Schäden hinterlassen würde. Auch im Winter ist es zum Scheitern verurteilt gefrorene Rasenfläche zu vertikutieren. 
Unter welchen Voraussetzungen nicht vertikutiert werden sollte: 
 

  • junger Rasen
  • gefrorener Rasen 
  • nasser Rasen 
  • feuchter Rasen

Welcher Vertikutierer ist der beste?
 
Es gibt unterschiedliche Varianten zwischen denen unterschieden wird. Hand-, Benzin-, und Elektro-Vertikutierer. Je nach Gartengröße und Qualität des Rasens sollte der passende Vertikutierer ausgesucht werden.
 
Der Handvertikutierer bietet sich vor allem bei geringer Verfilzung im Rasen an. Er ist zwar am Preisgünstigsten aber auch schwieriger in der Anwendung. Dagegen findet der Benzin-Vertikutierer meistens bei besonders großen Rasenflächen Verwendung. Er ist schwer und kann aber auch tiefer in die Böden einritzen. Außerdem wird bei dieser Variante komplett auf das Stromkabel verzichtet. 
Zu guter Letzt findet der Elektro-Vertikutierer bei normal großen Rasenflächen seine Verwendung. Dieser hat zwar ein Kabel allerdings kostet er nur die Hälfte eines Benzin-Vertikutierers. 

                                 
 
 

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