Gesamtsumme: 595.617,79
Volker Großkopf aus Schollbrunn 50,00 €
Markus Bullinger aus Malsch 300,00 €
Svea Baust aus Mannheim 200,00 €
Benjamin Schindler aus Sinsheim 150,00 €
Holger Ahlers e.K. aus Bad Säckingen 200,00 €
Norbert Walter aus Sinzheim 30,00 €
Rolf Vogel aus Hauptstraße 53 30,00 €
Armin Hölzel aus Worms 100,00 €
Stephanie Dumke aus Mannheim 100,00 €
Maximilian Zeth aus Waibstadt 75,00 €
Magazin

Girokarten: Mastercard stellt Maestro-Karten ein

Anzeige

Was bedeutet das für Verbraucher?

Hast du schon einmal mit deiner EC-Karte im EU-Ausland bezahlt? Für die Maestro-Debitkartenmarke, die das möglich machte, soll ab Juli 2023 Schluss sein. Doch was bedeutet das jetzt für den Verbraucher?

Anzeige

Fast jeder hat das Symbol schon einmal auf seiner Girokarte gesehen: ein roter und ein blauer Kreis, die ineinander übergehen und darüber der Schriftzug Maestro. Wie Mastercard am Dienstag bekannt gibt, wird die Debitkartenmarke „Maestro“ bis Juli 2023 eingestellt. Mit Girokarten mit Maestro-Funktion konnten Deutsche im EU-Ausland bezahlen und Geldabheben. Laut Mastercard sind aktuell 400 Millionen Maestro-Karten europaweit im Umlauf.

Girokarten funktionieren nur in Deutschland

Mastercard begründet den Rückzug der Funktion damit, dass Maestro nicht für die steigenden Online-Einkäufe oder einfache Zahlungen zwischen zwei Personen, wie es bei PayPal der Fall ist, geeignet ist. Damit deutsche Girokarten auch im Ausland nutzbar sind, wird eine Kooperation mit Organisationen wie Maestro benötigt.

Maestrokarten wurden in fast allen europäischen Ländern akzeptiert und machten das Bezahlen für die Händler und Verbraucher einfacher. Damit die Girokarte weiterhin mit den Debitkarten von Mastercard und Visa mithalten kann, müssen europäische Banken einen Ersatz finden. Banken könnten auf VPAY, dem Pendant von Visa, zurückgreifen. Auf manchen Girokarten ist das Symbol auch schon zu finden.

Bis 1. Juli 2023 werden neue Girokarten mit der Maestro-Funktion ausgegeben, die bis Dezember 2027 auch noch ihre Gültigkeit behalten. Jedoch kann es sein, dass Händler und Geldautomatenbetreiber ihre Systeme früher umstellen, wodurch die Karten im Ausland früher unbrauchbar werden könnten.

Experten sehen wahren Grund für Einstellung woanders

Experten sind sich sicher, dass das Einstellen der Maestro-Funktion nicht nur mit dem steigenden E-Commerce zu tun hat. Viel mehr glauben sie, dass sich Mastercard dadurch einen Push an Kreditkartenanträgen erhofft. In Deutschland werden im Vergleich zu anderen Ländern relativ wenig Kreditkarten genutzt. Aus diesem Grund könnte Visa auch nachziehen und VPAY einstellen, wodurch sich die Banken nicht langfristig auf VPAY verlassen sollten.

Bald europäisches Bezahlsystem?

30 europäische Banken prüfen, ob sie ein einheitliches europäisches Bezahlsystem einführen. Das gilt zwar als recht unwahrscheinlich, wäre allerdings wichtig, um mit den großen US-Konzernen mitzuhalten.

Anzeige