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To-do-Listen: Tipps für mehr Produktivität und Ordnung

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To-do-Listen helfen, wichtige Aufgaben nicht zu vergessen. Doch nicht jeder ist ein Freund davon. Dabei können sie ein wichtiges Tool sein, um unsere Produktivität zu steigern und auch unser Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Der Erfolg der Erledigungen kommt dann durch das Abhaken der abgeschlossenen Aufgaben zum Ausdruck.

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Ziel der To-do-Liste 

Es gibt wohl zwei Seiten, wenn es um To-do-Listen geht: Die einen pflegen ihre Aufgabenliste, während die anderen sich den Schritt sparen, und eher unorganisiert an ihre Aufgaben ran gehen. Doch wenn der Berg mit unbearbeiteten Aufgaben immer größer wird, kann man schnell den Überblick und die Motivation verlieren. To-do-Listen können dann eine große Hilfe sein denn das Ziel ist es, einen Überblick über alle bereits erledigten und noch zu erledigenden Aufgaben zu schaffen. Vor allem schafft die Liste Ordnung, wenn man gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt. 
 
Die richtige Erstellung
 

Bei der Auswahl der Form der Liste, sollte man die Variante nutzen, die für einen selbst am praktischsten erscheint. Zum Beispiel hat die handschriftliche Art den Vorteil, dass sie einen höheren Merkeffekt hat und im Gegensatz zur digitalen Variante, schneller geschrieben ist. Digitale Listen lassen sich dagegen schneller ändern. Denn die To-do-Liste „lebt“ und verändert sich ständig. Sie muss gepflegt werden und wird laufend ergänzt, überarbeitet, neu sortiert. Nur dann macht sie wirklich Sinn.

  • Handschriftlich
  • Excel-Tabelle
  • Apps

Vorteile einer To-do-Liste

Mehrere Studien belegen, dass wir uns Dinge deutlich besser merken können, wenn wir sie für uns selbst nochmal zusammenschreiben. Genau der Effekt tritt natürlich auch bei einer To-do-Liste auf. So sorgt das Erstellen der Liste dafür, dass die Chance minimiert wird, dass wir die Aufgaben vergessen. Idealerweise zerlegen wir auch größere Aufgaben, die aus mehreren Schritten bestehen, schon vorher in einzelne Punkte auf unserer Liste. Dabei kann sichergestellt werden, dass wir bei der Planung keinen Zwischenschritt übersehen. 
 
Wer sich schwer damit tut, sollte nach dem Wenn/dann-Prinzip vorgehen. Dazu haltet ihr direkt auf eurer To-Do-Liste fest, welches Ereignis eintreffen muss, damit eine bestimmte Aufgabe erledigt werden kann. Zum Beispiel: Wenn ich Feierabend habe, dann erledige ich diesen Punkt auf meiner Liste.
 
Die Psychologie dahinter
 
Eine Studie von der State Universität Florida zeigt: Wer To-do-Listen anlegt, arbeitet fokussierter und hat weniger Angst vor großen Aufgaben. Denn die Listen führen häufig zur Reduzierung von Stress, da alle Aufgaben nach der Reihe abgearbeitet werden können. Also ein einfacher Überblick oder auch eine Priorisierung der Aufgaben reicht meistens aus, um festzustellen, dass es gar nicht so viele Aufgaben sind. 
 
Deswegen lässt sich sagen, dass To-do-Listen das Gedächtnis entlasten und so den Kopf frei machen von unerledigten Aufgaben.
Wer also bislang gut ohne To-do-Listen ausgekommen ist, muss zwar nicht unbedingt damit anfangen, doch ein Versuch kann sicherlich nicht schaden!
 
Drei Kostenlose Apps für IOS und Android

  • Todoist: ist eine simple To-Do-App, mit der du Aufgaben und Termine schnell und übersichtlich ordnen kannst. Aber Achtung: Einige Features sind in der Gratisversion nicht zugänglich.
  • Microsoft To Do: zeichnet sich vor allem durch den gut überschaubaren Aufbau aus. Um die App zu benutzten, musst du dich mit einem Microsoft-Konto anmelden.
  • Remember the Milk: die App gehört zu den Urgesteinen unter den To-Do-Apps. Doch trotz ihres Alters muss sich die App nicht verstecken. Auch hier werden dir auf der Startseite alle Aufgaben übersichtlich angezeigt.  

Mit diesen To-Do-App bist du bestens bedient. Egal ob du deine Aufgaben persönlich ordnen oder sie mit Freunden und Kollegen teilen willst. Natürlich gibt es noch viele weitere Apps für die Erstellung von To-Do-Listen. Am Ende musst du für dich rausfinden, mit welcher du am besten arbeiten kannst. 

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