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Corona-Burnout und was dagegen hilft

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Corona begleitet uns schon sehr lange und ist anstrengend für den Körper und die Psyche. Die Zahl an Patienten mit psychischen Erkrankungen hat seit Beginn der Pandemie zugenommen.

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Was ist das Corona-Burnout?
 
Der Begriff Burnout steht für bestimmte Arten von persönlichen Krisen, die als Reaktion auf andauernden Stress zurückzuführen sind. Corona-Burnout beschreibt dabei eine Erweiterung des ursprünglichen Begriffs.
Das Corona-Burnout kann als eine Folge von Long-Covid auftreten. Doch auch ohne Corona-Infektion kann ein Burnout auftreten, in diesem Zusammenhang durch die bedrückende, schier endlos scheinende Situation. In Verbindung mit Zukunftsangst,m Existenzangst, Stress durch Homeoffice und Einschränkungen, dem allgegenwärtigen Aufpassen, Maske tragen oder Hygieneregeln beachten.
Auch das Trauma jemanden auf Grund von einer Corona-Infektion verloren zu haben, kann zu einem Corona-Burnout führen.
 
Wer ist betroffen?
 
Grundsätzlich kann jeder Mensch von einem Corona-Burnout betroffen sein, wie auch unter einem normalen Burnout. Jedoch leiden Beschäftigte in sozialen Berufen, denen man eine gewissen Neigung zu Helfersyndrom nachsagt, eher unter dieser Krankheit.
 
Welche Symptome haben Patienten?
 
Betroffenen sind erschöpft und haben den Wunsch sich zurückzuziehen. Hinzu kommen außerdem Depersonalisationserscheinungen, innere Leere, Angst, Depression, völlige Erschöpfung und letztlich der völlige Zusammenbruch.
 
Typische Ängst und Auslöser

  • Ansteckung und Erkrankung der Familienangehörigen
  • Möglicher Verlust des Arbeitsplatzes
  • Insolvenz des eigenen Unternehmens
  • Räumliche Trennung der Familie und Freunden durch beispielsweise ein Besuchsverbot
  • Überforderung durch Homeoffice und Kinderbetreuung

 
Was tun, wenn ich Symptome habe?
 
Wer den Verdacht hat unter einem Corona-Burnout zu leiden, sollte die Symptome mit einem Arzt oder Psychotherapeuten abklären. Ein Abfall der Stimmung oder die Zunahme von Ängsten während der Pandemie ist normal und betrifft viele Menschen. 
Einige Symptome verschwinden nach dem Lockdown wieder, andere bleiben vielleicht länger.
Starke Niedergeschlagenheit oder Ängste schlagen dabei schnell auf die Psyche und sollten schnellstmöglich abgeklärt werden, bevor sie in Depression oder Burnout enden.

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