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Tag des Weihnachtsgebäcks – Süßes mit langer Tradition

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Am 22. Dezember ist Tag des Weihnachtsgebäcks. Doch seit wann gehören die köstlichen Plätzchen eigentlich fest zur Vorweihnachtszeit dazu und warum dürfen sie ausgerechnet kurz vor Heiligabend in keinem Haushalt fehlen?

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Familientradition

Klebrige Finger, der köstliche Duft von warmem Gebäck, leise Weihnachtsmusik im Hintergrund – das Backen von Plätzchen in der Vorweihnachtszeit hat in vielen Familien eine lange Tradition. Seit zwei Jahren gibt es sogar einen weiteren kuriosen Feiertag: den Tag des Weihnachtsgebäcks am 22. Dezember.

Opfergabe der Kelten

Seinen Ursprung hat das süße Weihnachtsgebäck schon vor über 2000 Jahren in die Zeit der Kelten. Eine mystische Theorie besagt, dass damals zum Tag der Wintersonnenwende am 21. Dezember Opfergaben in Form von Tieren nötig waren, um die bösen Geister und Dämonen von den Häusern fernzuhalten. Im Laufe der Zeit wurde den Kelten aber klar, dass der Wert der eigenen Tiere größer war, als der Aberglaube und fortan wurden die Tiere einfach aus Teig hergestellt und „geopfert“. Bis heute gibt es deshalb zahlreiche Plätzchen in Tierform.

Die beliebtesten Plätzchen

Am populärsten sind bis heute tatsächlich die ausgestochenen Butterplätzchen, die besonders mit Schoko- oder Zuckergussglasur schnell in rauen Mengen verspeist werden. Aber auch Spekulatius, Zimtsterne und Christstollen erfreuen sich großer Beliebtheit.

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