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Veganuary - Einen Monat lang in der Gemeinschaft vegan leben

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Neujahrsvorsätze gibt es viele. In der Gemeinschaft sind diese oft leichter durchzuführen und die Kampagne des Veganuary ruft alle Menschen dazu auf, den ersten Monat im neuen Jahr vegan zu durchleben.

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Was ist Veganuary?
 
Vegan und January bilden das neue Wort. 
Es ist eine Kampagne, die Verbraucher jedes Jahr dazu auffordert, im Januar vegan zu leben.
Somit will die Organisation den Menschen den Weg in das vegane Leben erleichtern und mit Rezepten und Tipps den Umstieg zu einer pflanzlichen Ernährung näherbringen.
 
Die Aktion fand 2014 das erste Mal statt und im letzten Jahr nahmen bereits über eine halbe Million Menschen weltweit teil. Es ist eine Challenge auf der ganzen Welt.
 
Eine sinnvoller Neujahrsvorsatz
 
Bringt ein Monat pflanzliche Ernährung wirklich was? Auch mit tierischer Ernährung im restlichen Jahr?
Ganz klar, ja!
 
Studien der Harvard University Animal Law and Policy Programms hat die Wirkungen des Veganuary seit 2014 erforscht.
So sollen bis 2020 über 100.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart worden sein, über 6 Millionen Liter Wasser und 3,4 Millionen Tierleben. 
 
Weiterhin vegan
 
Laut einer Umfrage leben noch 6 Monate nach der eigentlichen Challenge 30 Prozent der Teilnehmer vegan. 82 Prozent ernähren sich weniger von tierischen Lebensmitteln.
 
Zahlreiche Experten belegen schon lange, dass eine pflanzliche Lebensweise besser für das Klima ist – der Veganuary ist also nur positiv. 
Aber nicht für jeden ist eine vegane Ernährung zu empfehlen, Schwangere oder stillende Mütter sollten auf diese Ernährung verzichten.
 
Vegan Leben – wie es funktioniert
 
Veganuary gibt zahlreiche Tipps, Tricks und Rezepte.
Nach einer Anmeldung bekommst Du 31 Tage lang E-Mails mit Tipps und veganen Rezepten.
 
Vorbereitung: Kaufe essentielle Dinge wie Hafermilch oder vegane Margarine.
Koche Dir das Essen am besten im Voraus, um einen Rhythmus zu bekommen und die Gewohnheiten kennen zu lernen.
 
Mängel vorbeugen: Vitamin D, essentielle Fettsäuren, Calcium und Eisen kommen nicht mehr aus den tierischen Lebensmitteln und müssen aus pflanzlichen Quellen kommen. 
Vitamin B12 muss anderweitig kommen.
 
Frisch kochen: Wie auch tierische Lebensmittel gibt es vegane Fertiggerichte, doch diese sind mit Vorsicht zu genießen und sollten nicht täglich gegessen werden.
Liebe frisch kochen, schmeckt besser und macht mehr Spaß. Außerdem können fertige Gerichte tierische Produkte, wie Milchpulver oder Gelatine enthalten.
 
Einkauf planen: Um den Einkaufswagen am Schokoladenregal oder der Fleischtheke vorbeizubekommen, sollte vorher eine Einkaufsliste geschrieben werden. Das hilft dabei den Überblick zu bekommen und nichts falsches mit nachhause zu nehmen.
 
 
 
 
 

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