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So kannst du Bienen in Not helfen

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Findest du im Sommer eine erschöpfte Biene auf dem Boden, kannst du sie mit diesen einfachen Mitteln vor dem sicheren Tod retten.

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Schon seit Jahren geht die weltweite Bienenbevölkerung rapide zurück. Das liegt zum großen Teil an den zahlreichen Giftstoffen, Unkraut- und Insektenvernichtern, die von den Landwirten versprüht werden. Aber auch durchgestylte Grünanlagen und Monokulturen machen es den Bienen schwer, genügend Nahrung zu finden.

Bienen sind wichtige Säulen der Pflanzenwelt

Dabei sind die kleinen Insekten eine wichtige Säule der Pflanzenwelt. Die Bienen fliegen von Blüte zu Blüte um Nektar zu sammeln, den sie für die Aufzucht ihrer Nachkommen brauchen. Bei ihrer Nahrungssuche tragen sie den Blütenstaub von einer Blüte zur anderen und sorgen dafür, dass diese sich fortpflanzen. 80 Prozent unserer Kultur- und Wildpflanzen und damit ein Drittel unserer Obst- und Gemüsesorten sind von der Bestäubung unserer Bienen abhängig.

Häufig findet man in den Sommermonaten auf dem Balkon oder im Garten Bienen, die nicht mehr weiterzufliegen scheinen. Die kleinen Insekten sind dann in vielen Fällen von der anstrengenden Futtersuche völlig erschöpft und können nicht mehr weiterfliegen. Im schlimmsten Fall drohen sie zu verhungern oder werden selbst zur Mahlzeit für Vögel und Frösche.

So kannst du Bienen in Not helfen

Die erschöpfte Biene lässt sich mit wenigen Hausmitteln wieder aufpäppeln. Einfach eine kleine Menge Zucker und Wasser im Verhältnis 3:2 mischen und den Zucker vollständig auflösen. Das Zuckerwasser gibt den Bienen neue Energie. Wichtig: Bienen können nicht schwimmen und brauchen deshalb ein kleines und flaches Gefäß. Umgedrehte Kronkorken oder auch ein Teelöffel bieten sich sehr gut an. Auch eine Schale mit Murmeln ist eine sehr gute Tränke, weil die Tiere auf den herausragenden Kugeln gut landen können.

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