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Welche Wirkung hat der Klimawandel auf den Obst- und Gemüseanbau?

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Die Auswirkungen des Klimawandels verändern den Obst- und Gemüseanbau in Deutschland. Vegetationszeiten verlängern sich und extreme Wetterereignisse können die Ernte ruinieren. Was kommt künftig noch aus Deutschland?

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Die immer weiter steigenden Temperaturen führen zu früherer Blütezeit. Apfelbäume blühen nicht mehr wie bisher im Mai, sondern im April. Das stellt ein großes Problem dar, da die Knospen im Frühjahr durch Frost zu erfrieren drohen und somit die Ernte zerstören kann.

Durch die bereits hohen Temperaturen im Frühjahr verlängert sich die Vegetationszeit. Diese beginnt früher und geht bis in den November hinein. Viele Pflanzen, die in Deutschland beheimatet sind, wird es hier allmählig zu heiß. Das Wissen der Bauern über diese Pflanzen wird zu immer unbedeutender. Die müssen ihre Arbeit immer öfter anpassen und im Anbau und der Pflege experimentierfreudiger sein.

Edamame aus Dudenhofen

Edamame heißt so viel wie „kleine Bohnen am Zweig“. Ursprünglich stammen die Sojabohnen aus Japan. Seit knapp zwei Jahren werden die Bohnen von Thomas Reeb aus Dudenhofen angebaut. Er gehört zu den „Edamame-Pionieren“ in Deutschland. Die Bedingungen in der Pfalz sind für die Bohnen optimal. Das Saatgut kommt vier bis fünf Zentimeter in den Boden. Wichtig sind warme Temperaturen bei der Aussaat. Bis zur Blüte braucht die Pflanze auch nur wenig Wasser, dann braucht sie es nass. Mehr dazu hier:
 

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