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Berufliche Orientierung: Schulen in Baden-Württemberg starten Ausbildungswoche

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Viele Ausbildungsplätze sind im vergangenen Jahr unbesetzt geblieben. Das will Baden-Württembergs Landesregierung mit einer besonderen Aktionswoche in den Schulen ändern.

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Baden-Württembergs Landesregierung will die berufliche Orientierung an den Schulen stärken. In den zwei Jahren Corona-Pandemie war vieles nur virtuell und online möglich. Aber direkte Kontakte etwa zu Betrieben und Unternehmen lagen auf Eis.
 
Die Folge: viele Ausbildungsplätze blieben im vergangenen Jahr unbesetzt. Und auch in diesem Jahr suchen Betriebe wieder händeringend Azubis.
 
Orientierungswoche an den  Schulen

Deshalb wird in dieser Woche (4. bis 8. Juli) an den Schulen die berufliche Orientierung im Mittelpunkt stehen. Sämtliche Angebote und Programme werden reaktiviert. Unter anderem kommen AusbildungsbotschafterInnen in die Klassen, um über ihre Erfahrungen zu berichten und es finden gezielt Berufsmessen statt. Außerdem stehen Studien- und Berufsberatung, Workshops mit Berufspraktikern auf dem Programm.
 
Auch die Möglichkeit, in einen Betrieb reinzuschnuppern, wird erleichtert. Das Wirtschaftsministerium hat eine landesweite Online-Plattform aufgesetzt. Sie hilft Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Idealerweise können sie in fünf Tagen fünf Betrieben kennenlernen.
 
Zusätzlich wurde der Online-Orientierungstest weiterentwickelt. Hier werden jetzt auch Berufsausbildungen stärker berücksichtigt.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat einige Tipps und Empfehlungen, für alle die in Sachen beruflicher Orientierung noch unsicher sind:
 

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Tipps für die berufliche Orientierung

    

Kultusministerin Theresa Schopper empfiehlt allen, erstmal zu überlegen: Was kann ich? Was macht mir Spaß? Und sich erst dann gezielt zu informieren:

 

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Tipps von Kultusministerin Theresa Schopper

 

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