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Rohstoffmangel: Darum werden die Fiebersäfte knapp

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In fast allen Apotheken in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind die Fiebersäfte für Kinder ausverkauft. Das hängt vor allem mit Rohstoffmangel in den produzierenden Länder zusammen.

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Fiebersäfte sind sehr beliebt, da sie von Kindern einfach eingenommen werden können. In vielen Apotheken ist er jedoch nicht erhältlich. Der Mangel an Fiebersaft hat wirtschaftliche Gründe. Krankenkassen haben meist nur mit einem Hersteller von Fiebersäften einen Vertrag und das ist der günstigste.

Fiebersäfte werden meist in China, Indien und den USA produziert. Europäische Hersteller können mit den Preisen nicht mithalten und stellten die Produktion ein. Das Herstellen von Ibuprofen- und Paracetamol-Säften ist hygienisch aufwendig. In China hängen Medikamente wie Ibuprofen und Paracetamol seit Monaten in den Exporthäfen fest. In den USA gibt es technische Probleme. In Indien läuft die Produktion wie gewohnt, jedoch können sie den Bedarf alleine nicht decken. 

Kunden lassen ihren Frust über den fehlenden Fiebersaft oft an den Apotheker:innen aus. Viele Apotheken versuchen bereits Säfte von anderen Seiten im Internet zu bekommen, was jedoch sehr schwer ist. Selbstherstellen ist in den wenigsten Apotheken möglich, da das sehr kostspielig ist. 

Was tun, wenn das Kind doch Fieber hat? 

Eine alternative zu Fiebersaft sind Zäpfchen. Lauwarme Lappen auf der Stirn und viel trinken kann auch helfen. 

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