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Nosferatu-Spinne: Besonders häufig in Baden-Württemberg gesichtet

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Seit August wurde die Nosferatu-Spinne 10.000 Mal allein in Baden-Württemberg gesichtet. Doch es besteht kein Grund zur Sorge.

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Schlechte Nachrichten für alle Spinnen-Phobiker: Die Nosferatu Spinne fühlt sich bei uns in Baden-Württemberg scheinbar besonders wohl. Wie der Naturschutzbund (NABU) am Dienstag (20. September) mitteilte, gehen von den deutschlandweit knapp 16.000 Sichtungen stolze 10.000 auf das Baden-Württemberg-Konto.

Die meisten Sichtungen in unserer Region
 
Vor allem aus Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart sind zahlreiche Nosferatu-Meldungen eingetroffen. Die vielen Sichtungen haben allerdings nichts mit einer rasanten Ausbreitung zu tun, sondern eher damit, dass der NABU im Sommer explizit dazu aufgerufen hatte, jede entdeckte Nosferatu-Spinne zu melden.

Die Spinne mag es gerne warm
 
Die Nosferatu-Spinne stammt eigentlich aus dem Mittelmeerraum und wurde 2005 das erste Mal in Freiburg gesichtet. Sie mag es besonders gerne warum und hält sich deshalb am liebsten in Gebäuden auf. Mit einer Spannweite von etwa sechs Zentimetern ist sie etwas kleiner als unsere weit verbreitete Winkelspinne, die sogar zehn Zentimeter groß werden kann. Besonders spannend: Mit ihren speziellen Hafthaaren an den Beinen kann sie sogar senkrecht an Fensterscheiben festhalten.

Kein Grund zur Panik
 
Grund zur Panik besteht allerdings nicht: Die Nosferatu-Spinne kann zwar beißen, der Biss gleicht allerdings einem leichten Wespenstich und ist in aller Regel harmlos.

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