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Er ärgert sich über das amerikanische Gesetz

Pharrell Williams ist schwer enttäuscht

Der Rapper möchte nicht wahrhaben, was sich derzeit in Amerika abspielt.

Der Rapper möchte nicht wahrhaben, was sich derzeit in Amerika abspielt.

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Im Sommer dieses Jahres hatte der weiße Polizist Darren Wilson den schwarzen Jugendlichen Michael Brown auf offener Straße in der US-Stadt Ferguson erschossen. Der Beamte sagte, es sei Notwehr gewesen. 

Das Ganze löste heftige Diskussionen über Polizeiwillkür und Rassismus aus. Gestern folgte nun das Gerichtsurteil: Das zuständige Gericht entschied, dass die Beweislage für eine Anklage Wilsons nicht ausreiche. Nicht nur in der Kleinstadt kam es daraufhin zu erneuten Protesten. Viele US-Bürger hätten sich gewünscht, dass sich der Polizist vor Gericht verantworten muss.

Zahlreiche Promis machen ihrer Enttäuschung Luft

Auch mehrere Promis konnten ihre Enttäuschung über diese Art der Rechtsprechung nicht zurückhalten und meldeten sich zu Wort. Popstar Pharrell twitterte: "Es bricht mir das Herz, dass es in Ferguson zu keiner Anklage kommt! Lasst uns in Frieden beten."

Auch Katy Perry äußerte sich schockiert: "Ich fühle mich in Sydney gefangen, während ich die News sehe. Ich schicke meine Gebete nach Ferguson und bete für ein gleichwertiges Amerika!"

Sängerin Cher plädierte auf Twitter für ein gerechteres Amerika: "Ich habe Probleme mit der Entscheidung, den Polizisten, der einen jungen Mann in der Nähe von St. Louis erschossen hat, nicht vor Gericht zu  bringen. Es muss mehr getan werden, um unschuldige schwarze Männer zu schützen."