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Musik

Max Mutzke im Interview

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Über Dialekte, seine Heimat und die neue Single "Schwerelos"

Maximilian Nepomuk Mutzke (ja, so heißt er wirklich) ist ein echter Bub von hier. Deswegen haben wir ihn in unseren Mundart-Morgen mit den "Vier von do" nicht nur in die Sendung zu Cristina und Otti geholt, sondern mit ihm noch ein spannendes Interview aufgenommen. Mit Marleen Vogel sprach er über seine Heimat, den Schwarzwald. Schon immer lebte der Sänger nach eigenen Angaben eben genau dort. Das ist für ihn seine Heimat - ein Ort, wo er Ruhe, Frieden und Inspiration für seine neue Musik und Projekte findet.

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Max ist wirklich ein absolut wandelbarer Künstler. Er kann nicht nur Soul und Jazz, sondern auch Popmusik. Das beweist er wieder mit seiner aktuellen Single "Schwerelos", die er zusammen mit Clueso geschrieben hat. Im Interview mit Marleen beschreibt er, dass dieser Song, auch wenn es eine Pop-Nummer ist, auch etwas melancholisch und autobiagrafisch ist und er sich auf Situationen und Erfahrungen bezieht, auf die er in einem Interview nie drauf eingehen würde. "Die Zuhörer sollen sich aber ihr eigenes Bild machen und wenn man genau zuhört, versteht man schon, worum es geht. Es ist so eine Orientierungslosigkeit, die man hat, wenn man von jemandem weggegangen ist oder verlassen wurde", beschreibt der Südbadener im Interview. Weiter sagt er: "Um einen herum ist alles so energetisch und alles um einen herum lebt, aber man selber fühlt einfach nichts mehr, und ich kenne das auch aus meinem Privatleben."

Max bei den Vier von do
 

 
Unkompliziert und schwerelos im Alltag

Bei aller "Schwere", mit der er seinen Song beschreibt, so sagt der Titel aber auch viel über ihn aus. Er erzählt davon, dass er früher zu Hause mit seinen fünf Geschwistern alle Freiheiten hatte, um sich zu entfalten. "Ich glaube, diese Schwerelosigkeit, die wir zu Hause erfahren haben, die habe ich voll in mein Leben mitgenommen.Ich glaube, dafür bin ich aber auch in meinem Freundeskreis bekannt, dass ich sehr unkompliziert und schwerelos im Alltag bin." Zumindest im Zuge seines Besuchs bei uns können wir das auf jeden Fall bestätigen.

Wir machen permanent darauf aufmerksam, dass ein buntes Deutschland und eine bunte Welt die schönere sein wird, als eine Schwarz-Weiß-Trennung.

Max wird im Interview bei aller Schwerelosigkeit auch etwas missmütig gegenüber der doch sehr ernsten Gesellschaft. "Man ist schon die ganze Zeit irgendwo kritisch und versucht sich immer wieder im Sinne der Allgemeinheit oder auch des einzelnen einzusetzen, aber trotzdem kann man doch auch mal unkritisch durchs Leben gehen und ganz entspannt sein", so Max im Gespräch. 

Auch jetzt wird sich jemand hinsetzen und schreiben: 'Halt's Maul Mutzke'

Max wird sogar noch deutlicher und rechnet nicht nur mit seinen Hatern ab, sondern mit der derzeitigen Mentalität, die einige Menschen im Internet ausleben. "Es ist einfach so: Egal, was du machst, es gibt immer diese Spasties, die Bock haben, sich hinzusetzen, um ellenlang zu schreiben: 'Ah der Mutze interessiert mich 'nen Scheißdreck' und dann sitzen sie aber trotzdem 20 Minuten am Rechner und schreiben mir, dass sie mich scheiße finden." Er zeigt sich zwar glücklich darüber, dass er selber das sehr selten erlebt, "aber Freunde und Kollegen von mir erleben das tagtäglich auf so 'ne harte und brutale Art und Weise, so einen respektlosen Umgang in unserer Gesellschaft. Das ist etwas, was ich total verrückt finde, dass man diese Energie so gerne hat, des 'Schlecht-drauf-seins'. Also ich versteh's einfach nicht so richtig." Recht hat er.
 

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