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Wendelin Allgaier aus 77716 Hofstetten 30,00 €
Esther Berger aus Steinen 200,00 €
Matthias Kronstein aus Marktheidenfeld 20,00 €
Jutta Wellnitz aus 68775 Ketsch 100,00 €
Kirstin Kiener aus Ilvesheim 50,00 €
Jutta Breiter aus Sandhausen 100,00 €
Monika Philipp aus Kronau 50,00 €
Magazin

JAHRESSTART: GELD UND KALORIEN SPAREN

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Vor welchen Verkäufertricks und Kalorienfallen Sie sich in Acht nehmen müssen, hat Anastasia Zampounidis für Sie herausgefunden.

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In der Sendung "Da wird mir übel" bei ZDF_neo setzen sich Anastasia Zampounidis und Woflgang Trepper für den Verbraucherschutz ein und decken mit versteckter Kamera die Tricks der Industrie auf: Wo lauern die Schnäppchenfallen beim Einkaufen? Mit welchen Tricks bewegen Verkäufer Sie zum Kauf? Und in welchen Lebenmitteln verstecken sich Kalorienbomben?

 

Bild: pixelio.de / Mario De Mattia - CIS Online MagazineSCHNÄPPCHENFALLE 1-EURO-SHOP

Aufgepasst! Anders als der Ladenname suggeriert, sind im 1-Euro-Shop nicht ausschließlich Schnäppchen zu finden. Tatsächlich sind einige Produkte teurer, als in üblichen Drogeriemärkten (z.B. Teelichter).

DIE MASCHEN DER VERKÄUFER

Das „Ja-Sagen“: Wenn der Verkäufer zu allem, was Sie als Kunde einwerfen „Ja“ sagt, hat das folgenden Zweck: Er möchte damit zeigen, dass er auf Ihrer Seite ist und sympathisch wirken. Sie vertrauen ihm – Sie kaufen.

„Sie wollen doch gut aussehen, oder?“ Rhetorische Fragen wie diese werden automatisch mit „Ja“ beantwortet und sollen dazu führen, dass Sie auch „Ja“ zum Kauf sagen. Schließlich wollen Sie sich ja nicht selbst widersprechen.

Pseudoalternativen: Eine Pseudo-Alternative wendet ein Verkäufer dann an, wenn er zwei scheinbare Möglichkeiten zur Wahl stellt, die beide jedoch auf das Gleiche, nämlich Ihren Kauf, hinauslaufen. Beispiel: „Es ist Ihnen völlig freigestellt, ob Sie den Tisch gleich mitnehmen oder in den nächsten Tagen liefern lassen.“

Körpersprache: Spiegelt ein Mensch unsere Körperhaltung wieder, finden wir ihn sympathischer – und kaufen ihm leichter etwas ab. Verkäufer arbeiten daher mit starken körperlichen Signalen wie einem offenen Lächeln, einer lebendigen Sprachmelodie oder auch geöffneten Händen. Das soll Begeisterung zeigen, die auf den Kunden überspringt. Der achtet somit mehr auf die Körpersprache, als auf die tatsächlich gesprochenen Worte – und hat plötzlich etwas Unnötiges gekauft.“

TRICKS IM SUPERMARKT

Süßigkeiten auf Augenhöhe der Kinder: Wer Kinder hat, kennt das Problem - die Kleinen wollen unbedingt noch etwas Süßes. Kein Wunder – die Leckereien sind auch absichtlich auf deren Augenhöhe platziert. Wer kann da noch widerstehen?

Linksrum-Trick: Menschen haben nicht nur eine leicht erhöhte Aufmerksamkeit für die linke Seite, sondern sie bewegen sich auch lieber linksherum. Auch sehr viele Supermärkte passen sich diesem Linksdrang an. Eingang rechts, Kasse links, so fühlt sich der Kunde am wohlsten.

Beschallungstrick: Je nach Uhrzeit und Art der Kunden wird zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Hintergrundmusik abgespielt: am Morgen mehr für die Hausfrauen und Rentner, am Abend mehr für Jüngeren bzw. Arbeitenden.

Beleuchtungstrick: einige Warengruppen werden gesondert beleuchtet, um sie besonders attraktiv zu machen: so wird Gemüse mit kaltem Licht beleuchtet, um es frischer aussehen zu lassen, Obst und die Frischfleischtheke werden rot beleuchtet und die Fischtheke mit Tageslicht.

Geruchstrick: nähert man sich dem Kaffeeregal wird man mit einem feinen Kaffeegeruch in den richtigen Gang gelockt und ein Geruch nach frischen Brötchen lockt den Kunden in den Brot- und Backwarenbereich.

Aufstellertrick: an markanten Stellen werden sogenannte Sonderflächen mit Waren bestückt, die es zwar auch in den normalen Regalen gibt. Dadurch dass der Kunde darüber aber stolpert, fühlt er sich dazu angeregt diese zu kaufen, obwohl sie nicht billiger sind.

Temperaturtrick: in jedem Supermarkt herrscht eine Durchschnittstemperatur von ca. 19°, da herausgefunden wurde, dass Menschen bei der Temperatur gerne verweilen. 

KALORIENFALLEN

  • Reiswaffeln: VBild: CC / flickr.com / mary_thompsonon wegen „leichte“ Kost! Die weißen Scheiben haben mehr Kalorien als Burgerbrot.
  • Obstsaft: Hätten Sie gedacht, dass Obstsaft mehr Kalorien hat als Cola?
  • Eiweißbrot: Angeblich hilft es beim abnehmen. In Wahrheit ist es aber eine absolute Kalorienfalle. Zwar sind die Kohlenhydrate in diesem Brot reduziert, aber es enthält wesentlich mehr Pflanzenöl und damit Fett. Tatsächlich nimmt man durch Eiweißbrot am Ende des Tages mehr Kalorien zu sich, als durch normales Brot.
  • Versteckter Zucker: Wie viel Zucker ist wirklich in Ihren Nahrungsmitteln? Zucker hat viele Namen. So bleibt auch auf den Etiketten der wahre Zuckergehalt meist hinter unbekannten Bezeichnungen, wie Maltodextrin oder Saccharose versteckt.
  • Frozen Joghurt wird als kalorienärmere Alternative zu Eis propagiert. Die eigentlichen Kalorienbomben werden dabei außer Acht gelassen: Die Toppings für Frozen Joghurt haben es kalorientechnisch nämlich ganz schön in sich.

Mehr dazu sehen Sie heute abend um  20.15 Uhr  in der Sendung "Da wird mir übel" bei ZDF_neo.

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