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ES WIRD ROMANTISCH: STERNSCHNUPPENNÄCHTE

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Jetzt flitzen sie wieder: die Sternschnuppen. In den kommenden Tagen lohnt es sich mal in Richtung Himmel zu schauen - nicht nur für Romantiker.

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Perseiden:

Sternschnuppenregen am Mittwoch

Bevor ihr euch nachts im Garten oder auf den Balkon legt und den Nachthimmel nach Sternschnuppen absucht, markiert ihr euch lieber den 12. August in eurem Kalender. Denn in dieser Nacht habt ihr die Möglichkeit, einen ganzen Sternschnuppenschwarm zu beobachten. Sein Maximum erreicht der Schwarm zwischen 22 Uhr abends und 4 Uhr morgens. Bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde werden erwartet. Also eine ganze Menge Wünsche, die ihr loswerden könnt.

Die wichtigste Frage: Wie wird das Wetter?

Tagsüber erwarten uns Temperaturen bis zu 35 Grad, Sonnenschein und ein paar Wolken. In der Nacht auf Donnerstag ist es größtenteils klar, allerdings sind örtlich auch Regen- und Gewitterwolken möglich, die die Sicht auf die Sternschnuppen trüben. Meistens sollte es in der Metropolregion Rhein-Neckar, Baden, der Pfalz und Südbaden klar sein. Das Niederschlagsrisiko liegt bei ca. zehn Prozent und die Temperaturen sind angenehm mit 18 bis 22 Grad.

Hier könnt ihr die Sternschnuppen beobachten

Um das Spektakel nicht zu verpassen, sollten Sie sich einen möglichst dunklen Ort in der Region außerhalb der Stadt und der dadurch starken "Lichtverschmutzjng" suchen. Hierfür bietet sich z.B. der Pfälzer Wald, der Schwarzwald oder der Odenwald an. Auch am Feldbergturm werdet ihr bei klarem Himmel eine sehr gute Sicht auf die glühenden Perseiden haben. Eine Karte mit den "dunkelsten" Orten in eurer Nähe gibt es hier.

Die beste Sicht auf die Sternschnuppen habt ihr in der Morgendämmerung, weil die Erdrotation sich den Sternen entgegendreht. Im Mannheimer Planetarium hat zudem jeder die Möglichkeit, sich den Sternenhimmel einmal genauer anzusehen und so die Position der Lichterscheinungen herauszufinden.

Sternschnuppen sind Kreuzungen

Das Phänomen der Lichterscheinung entsteht bei einer Kreuzung zwischen den Überresten ehemaliger Kometen und der Erde. Während die Weltkugel ihre gewohnten Bahnen um die Sonne dreht, fliegt sie zu ganz bestimmten Zeiten im Jahr durch diese fliegenden Überreste des Kometen 109P/Swift-Tuttle hindurch. Einige kleine Partikel schaffen es in die Erdatmosphäre einzudringen und verglühen dabei. Im Volksmund werden die Sternschnuppen auch Laurentius-Tränen Die Sternschnuppe ist geboren.

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