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Jobsharing: Eine Stelle, zwei Kollegen!

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20 Prozent der Unternehmen in Deutschland bieten Jobsharing an. Das bedeutet, Sie teilen sich Ihren Arbeitsplatz mit einem Kollegen.

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Vor- und Nachteile

Jobsharing

20 Prozent der Unternehmen in Deutschland bieten Jobsharing an. Das bedeutet, Sie teilen sich Ihren Arbeitsplatz mit einem Kollegen. Was Jobsharing für Vor- und Nachteile hat, lesen Sie hier.

Jobsharing: auch bei Unternehmen in Baden und der Pfalz

Jobsharing ist zwar kein neues, aber nicht unbedingt bekanntes Arbeitsmodell. Auch Unternehmen in Baden und der Pfalz bieten die geteilte Stelle an, wie z.B. die MVV in Mannheim, die BASF in Ludwigshafen, Die SAP in Walldorf oder auch die EnBW in Karlsruhe. Auch kleinere Betriebe und Kliniken bieten das Jobmodell an.

Voraussetzungen für funktionierendes Job-Sharing

Sich mit einem Kollegen die Stelle zu teilen, erfordert in erster Linie Vertrauen zueinander. Jobsharer sollten darüber hinaus die gleichen Ziele verfolgen und einen ähnlichen Arbeitsstil haben. Natürlich sollten sie sich zudem auch auf persönlicher Ebene gut verstehen. Was viele nicht wissen: Jobsharing gibt es auch auf der Führungsebene. Große Unternehmen praktizieren das schon seit Jahren mit Erfolg.

Besonders Frauen mit Kindern haben mit dem Jobsharing eine Alternative, wenn keine oder kaum Teilzeitstellen angeboten werden. Mit dem Jobsharing können sie sich einfach eine Vollzeitstelle mit einer Kollegin oder einem Kollegen teilen.

Vor- und Nachteile von Jobsharing

Die Vorteile für Jobsharer: Sie sind flexibler und haben eine höhere Arbeitssouveränität. Zu den Nachteilen gehört allerdings auch, dass die Vertretung unter umständen nicht planbar ist, besonders dann, wenn die Abstimmung untereinander problematisch ist. Was sich nach einigen Nachteilen für den Arbeitgeber anhört, hat für diesen dennoch Vorteile. Beispielsweise ist in der Regel der Arbeitsplatz ständig besetzt und höhere Motivation und Leistungsbereitschaft der Jobsharer können die Folge sein. Allerdings können bei Nichteignung der Jobsharer die Koordination der Arbeitszeiten und notwendige Übergaben ein Nachteil sein.

Beispiel: die Theresienklinik in Bad Krozingen

Susanne Hierholzer ist kaufmännische Direktorin an der Rehaklinik und macht ihren Angestellten schon länger dieses Angebot. "Weil es für uns interessant ist, wenn wir den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten können, weil sie dann auch entsprechend engagiert und motiviert zur Arbeit kommen", erklärt Susanne Hierholzer, warum die Theresienklinik Jobsharing anbietet. Weiterhin erklärt sie, dass beispielsweise der Krankenpflegeberuf sich sehr gut mit der Aufgabe als Mutter ergänzen lasse, was das Jobsharing noch attraktiver mache.

Jobsharing in Ihrer Firma?

Wenn Sie sich jetzt denken "Ja, das klingt interessant, das schlage ich meinem Chef morgen direkt mal vor", warnt Jana Tepe vom Jobsharing-Portal Tandemploy, nichts zu überstürzen. "Bevor man mit dem Chef spricht, ist es vorher immer ganz gut, sich über das Thema zu informieren", sagt Jana Tepe. Man solle dem Chef vorher schon möglichst konkrete Vorschläge machen, wie sich eine Jobsharing-Stelle im Unternehmen umsetzen ließe. Ideale Voraussetzungen seien zum Beispiel, dass man bereits einen geeigneten Tandempartner hat und dem Chef erklärt, was er von einer Jobsharing-Stelle für Vorteile hätte. Jana Tepe verrät außerdem ein schlagkräftiges Argument für den Chef, und zwar, "dass immer ein Ansprechpartner da ist, also dass der Chef immer eine einhundertprozentige Besetzung der Stelle hat, obwohl man selber flexibel arbeiten kann.

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