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Magazin

50 Meter hohe Flamme: Gasexplosion in Ludwigshafen

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In einem Haus in Ludwigshafen hat sich am Donnerstagmittag eine starke Explosion ereignet.

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50 Meter hohe Stichflamme

Explosion in Ludwigshafen

FREITAG, 24.10.


+++ 11:55 Uhr: Spendenkonto für die Betroffenen +++

Aufgrund der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung hat die Stadtverwaltung ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto unter der Nummer 193056074 bei der Sparkasse Vorderpfalz

IBAN: DE93545500100193056074,
BIC: LUHSDE6AXXX (Ludwigshafen am Rhein)

Stichwort "Gasexplosion Ludwigshafen"

+++ 10:00 Uhr: Infos für alle, die helfen möchten ... +++

Für alle die helfen möchten - Danke!
Wir haben mit Ortsvorsteher Udo Scheuermann telefoniert, der sehr engagiert bei der Sache ist. Momentan ist es noch so, dass noch nicht genau gesagt werden kann, wie und in welcher Form unterstützt werden kann. Den Betroffenen wurde fürs erste geholfen, mehr zeigt sich, sobald alle Wohnungen untersucht wurden. Man ist aber dran. Heute Vormittag wird es vorraussichtlich nähere Infos geben, zwischen 10 und 11 Uhr gibt es eine weitere Konferenz mit aktuellen Infos. Wir halten euch auf dem Laufenden.

+++ 07:04 Uhr: Neues Gasleck gestopft +++

Aktuell gibt es folgende, weitere Informationen nach der Gasexplosion in Ludwigshafen:


Ein erneutes Gasleck konnte gegen 4 Uhr abgedichtet werden. Der Radius der Sperrung um die Unglücksstelle bleibt bei ca. 250 Metern, teilweise konnten Menschen aber schonwieder zurück in ihre Wohnungen. Die Menschen, bei denen das nicht ging, wurden in Ludwigshafener Hotels untergebracht.

 

In Kürze kann die Polizei weiteres bekanntgeben, wir halten euch auf dem Laufenden.


 


DONNERSTAG, 23.10.


+++ 22:09 Uhr: Polizei und Feuerwehr schalten Hotlines +++

Nach  der  Explosion  in Ludwigshafen Oppau hat die mit den Ermittlungen betraute Kriminaldirektion Ludwigshafen eine HOTLINE geschaltet. Über die Rufnummer  0621 / 963-1800 können sich  Bürgerinnen und Bürger an die Polizei wenden, wenn sie  jemanden im Zusammenhang mit dem Schadensereignis vermissen, wenn sie selbst durch das Ereignis verletzt wurden oder einen Sachschaden erlitten haben.

 

Hotline für Versicherungsfragen

 

Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das Gefahreninformationstelefon bei der städtischen Feuerwehr unter der Nummer 0621 / 5708-6000 wenden. Informationen für Betroffene erteilt auch das Bürgerhaus Oppau. Dort werden Bürgerinnen und Bürger, die nicht in ihre Häuser zurück können beherbergt und versorgt. 


+++ 21:15 Uhr: Wir danken den Rettungskräften und sind

in Gedanken bei allen Betroffenen dieses Unglücks +++ 

Unser Verkehrsprofi Jens Schneider war heute in Ludwigshafen vor Ort und schildert seine Eindrücke:

Ich möchte euch meine Geschichte über das heutige Ereignis in Ludwigshafen erzählen. Bis eben war ich seit meinem "Feierabend" heute Mittag unterwegs, um von dort zu berichten. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie diese gewaltige Stichflamme über den Häusern hervorstach, mit welchem Lärm und welcher Zerstörungsgewalt diese Sache einherging. Ich habe Menschen gesehen, die Angst hatten, die geflüchtet sind vor der Gefahr. Zerschmolzene Autos, zerborstene Scheiben, verkohlte Fassaden. Eben habe ich noch mit Menschen gesprochen, die betroffen sind, die im Bürgerhaus sitzen und nicht wissen, wie es in ihren Wohnungen aussieht, oder wie es morgen weitergeht. Ich habe den Chef der Ludwigshafener Feuerwehr gehört, wie er über den Unfallhergang und die Verletzten und den Toten gesprochen hat.

 

Das alles macht mich sehr traurig. Solche Unfälle sind schlimm und zeigen uns immer wieder, wie schnell uns auf einmal alles einholen kann, das wir uns nicht wünschen.

Aber ich habe noch etwas gesehen... Ich habe Menschen gesehen, die sich kümmern. Feuerwehrleute, denen der Schweiß vor Anstrengung am Kopf herunterlief. Polizisten, die ruhig, freundlich und verständnisvoll dem Stress entgegen Ordnung bewahrt haben. Rettungskräfte, die sofort präsent und aktiv waren. Bürger, die sich gegenseitig halfen, obwohl sie sich nicht kannten. Es hat funktioniert. Die, die nicht unterkommen konnten, haben sofort eine Bleibe und Versorgung bekommen, Essen, Trinken, Gespräche, Beruhigung.

 

Ich bin mir sicher, dass auch heute wieder Menschen bis über ihre Grenze gehen, um zu helfen und da zu sein, weit jenseits der üblichen Leistungen.

 

Danke. Danke an alle, die helfen.

 

Ich wohne hier, in dieser Stadt, in Ludwigshafen, mein Leben lang. Und darüber hinaus, dass mir das Schicksal der betroffenen Menschen unglaublich leid tut, habe ich gesehen, dass man füreinander da ist und hilft, wenn etwas über uns hereinbricht, das uns alle aus dem Alltag reißt. Das war in all dem Trubel ein sehr schönes Gefühl.

 

Den Geschädigten von Herzen viel Kraft und schnelle Genesung.

 

Bis momentan ist die Unfallstelle noch weiträumig abgesperrt, unter anderem weil eine zweite Leitung mit Diesel/Öl 5m nebenan fließt und alles rund um die Unglücksstelle noch abgesichert werden muss. Erst danach können die Menschen in ihre Wohnungen und die Schäden begutachten. Bis dahin bietet die Stadt Unterkunftsmöglichkeiten und auch für danach hat Bürgermeister Wolfgang van Vliet im Falle der nicht-bezugsfähigkeit den Bürgern die Hilfe der Stadt zugesichert.

 

Neuste Erkentnisse hört ihr dann morgen früh bei uns in der Morgenshow. Euch allen eine ruhige Nacht.

 

Jens Schneider Radio Regenbogen


+++ 17:44 Uhr: Das ist heute passiert +++

Die Gasleitung war eine Zu-Leitung von Win-Gas in das Netz der technischen Werke LU. Diese wurde mit einem sogenannten Molch überprüft. An einer bestimmten Stelle sind die Bauarbeiter nicht weitergekommen. Dann haben sie die Stelle aufgegraben. Der Bagger stand neben dran, während des Unfalls haben sie aber nicht mit dem Bagger gearbeitet. Die genaue Unfallursache ist allerdings noch unklar.

Es gab ein Stichflamme (40 bis 50 Meter hoch). Daraufhin sind fünf umliegende Gebäude (Lagerhallen und Wohnhäuser) in Brand geraten. 50 weitere Häuser sind beschädigt worden. Die Wohnungen sind teilweise unbewohnbar, davon betroffen sind bis zu 200 Menschen. Die wohnungslos gewordenen Anwohner werden im Bürgerhaus Oppau betreut.

Im Einsatz 180 Feuerwehrleute, über 100 Sanitäter. Feuerwehren von der BASF, LU und MA waren beteiligt.

Außerdem ist eine Glasfaser-Leitung der Telekom beschädigt worden: im Norden von LU, in Frankenthal und in Worms gibt es derzeit weder Telefon noch Kabelfernsehen. Der weiße Ruß auf den Autos in der ganzen Stadt ist nur Asche: diese ist ungefährlich und kann einfach abgewaschen werden.

+++ 16:38 Uhr: Ein Todesopfer, ingesamt

26 Menschen verletzt +++

Bei der schweren Gasexplosion ist ein Bauarbeiter ums Leben gekommen. Vier seiner Kollegen wurden zum Teil schwer verletzt, wie die Polizei mitteilt. Außerdem sollen insgesamt 26 Menschen verletzt worden sein.

Die Explosion ereignete sich beim Freilegen einer Gasleitung. Nach Angaben der Gas-Transportgesellschaft Gascade die Leitung beschädigt worden.

+++ 16:13 Uhr: Ein Trümmerfeld nach der Explosion

in Ludwigshafen +++

So sieht es nach der Explosion und dem Brand in Ludwigshafen aus. Ein Trümmerfeld.

 

 

+++ 15:26 Uhr: Ist die Asche ungefährlich? +++

In der ganzen Stadt ging durch die Rauchwolke Asche nieder. Um welche Bestandteile es sich dabei genau handelt, werden wir auf der Pressekonferenz in Erfahrungen bringen.

 

 

+++ 15:15 Uhr: Augenzeugen-Videos von der Stichflamme +++

Anhand zahlreicher Videos von Augenzeugen wird deutlich, wie hoch die Flamme ist, die rund 50 Meter in den Himmel lodert.

+++ 14:52 Uhr: Ein Todesopfer bestätigt +++

Leider wurde das erste Todesopfer vom Polizeipräsidium bestätigt. Außerdem sei das Feuer inzwischen unter Kontrolle.

+++ 14:40 Uhr: Feuer aus? +++

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz twittert ein Foto von der Explosionsstelle. Hier ist keine Flamme mehr zu sehen. Sobald wir eine Bestätigung haben, geben wir die weiter.

Wenn Sie Fotos oder Videos von dem Unglück haben, schicken Sie uns eine Mail: [email protected]

+++ 14:20 Uhr: Möglicherweise ein Todesopfer +++

Möglicherweise gab es bei der Gasexplosion ein Todesopfer.

+++ 14:10 Uhr: 50 Meter hohe Stichflamme +++

Die ersten Notrufe gingen gegen 12:30 Uhr ein. Bei Bauarbeiten wurde wohl eine Gasleitung beschädigt. Die schwere Explosion setzte einige Autos und ein Wohnhaus in Brand. Bis zu 50 Meter hoch schlagen die Flammen in den Himmel. Ob es Verletzte gibt, ist zunächst noch unklar. Eine Familie habe sich wohl in ein benachbartes Haus retten können, teilte die Polizei mit. Das Haus im Stadtteil Oppau liegt in der Nähe eines Werksgeländes der BASF. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz.

+++ 14:00 Uhr: "Der ganze Himmel war rot!" +++

Ein Augenzeuge sagte uns: "Da war dieser Knall und alles voller Flammen in der Luft. Das Feuer war so nah, dass wir uns fast die Haare angesenkt haben. So etwas haben wir noch nicht gesehen, der ganze Himmel war rot."

+++ 13:28 Uhr: Gasexplosion in Ludwigshafen +++

Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar. Eine Familie habe sich wohl in ein benachbartes Haus retten können, teilte die Polizei mit. Die Flammen seien weithin sichtbar. Vermutlich handele es sich um eine Gasexplosion.

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