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Knigge: Was Azubis (nicht) tun sollten

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Am ersten Tag lauern zahlreiche Fettnäpfchen, die es zu vermeiden gilt, um einen guten Eindruck bei Chefs und Kollegen zu hinterlassen.

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Lehrjahre sind keine Herrenjahre:

Knigge für Azubis

Am 1. September beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: der erste Ausbildungstag. Doch vorsicht, hier lauern zahlreiche Fettnäpfchen, die es zu vermeiden gilt, um über den ersten Tag hinaus einen guten Eindruck bei Chefs und Kollegen zu machen. Nützliche Tipps dazu gibt es hier.

NO-GOs: Kaugummi, Smartphone & Co.

Auf gar keinen Fall sollten Azubis die Marotten aus Schule und Studium mit ins Arbeitsleben nehmen. Der minütliche Blick auf das Smartphone, das Kaugummikauen oder auch das Trinken aus der Flasche gehört ebenso zu den Standard-NO-GOs, wie fehlende Höflichkeit oder Respekt gegenüber Kollegen und dem Chef. Was erlaubt ist und was nicht, bestimmt häufig auch die Branche selbst.

Einstand geben oder nicht?

Azubis, die in Abteilungen ihre Lehre beginnen, die aus vielen Kollegen, Abteilungsleitern, Schichtleitern und dem Chef besteht, sollten von einem Einstand absehen. Ist es allerdings eine überschaubare Abteilung oder Firma, empfiehlt sich ein Blech Muffins als idealer Eisbrecher mit den neuen Kollegen.

Fangen mehrere Azubis in einer Abteilung an, sollte man sich mit diesen zwecks eines Einstandes absprechen und gemeinsam einen organisieren. Wer hier einen Alleingang wagt, macht sich seine Mit-Azubis unter Umständen schneller zum Feind, als einem lieb ist.

Ans Telefon gehen

In vielen Unternehmen wird - ggf. nach einer kurzen Einweisung - erwartet, dass die Azubis ans Telefon gehen und sich auch entsprechend richtig melden. Es wird gemeinhin nicht gerne gesehen, dass sich Azubis vor dem Telefonieren drücken. Wer ans Telefon geht und dem Gegenüber nicht weiterhelfen kann, sollte dann zumindest wissen, wie er Gespräche an Kollegen weiterleitet.

Du oder Sie?

Kollegen sehen im Betrieb den Umgang miteinander unter Umständen etwas lockerer und sprechen den neuen Azubi mit "Du" an. Azubis sollten hier auf Nummer sicher gehen und konsequent weiterhin beim "Sie" bleiben, bis der Kollege ihm oder ihr das "Du" anbietet. Ebenso sollte beim Chef verfahren werden, wobei es hier passieren kann, das man lange warten muss, bis der Chef das "Du" anbietet. Das sollten Azubis dann so hinnehmen.

Eigeninitiative ist wichtig

Wer mit einer Aufgabe fertig ist, sollte man nicht einfach da sitzen und abwarten. Der Azubi sollte hier selbst proaktiv werden und nach neuen Aufgaben fragen oder sich Feedback zur fertigen Aufgabe einholen.

Schreibtischdeko

Azubis mit einem eigenen Schreibtisch sollten es nicht übertreiben. Ein Foto von der oder dem Liebsten, dem Haustier oder ein kleines Pflänzchen sind in den meisten Fällen aber in Ordnung.

Vertragsdetails einhalten

Wer in seinem Vertrag die Klausel "Schweigepflicht" hat, sollte sich tunlichst genau daran halten. Besonders in Kombination mit sozialen Netzwerken kann das zur Falle werden, die schon vielen Azubis den Job gekostet hat. Wer in Posting oder Kommentaren Interna ausplaudert oder Fotos mit intimen Details postet, fliegt.

Diebstahl

Kurioserweise ist der offensichtlichste Kündigungsgrund der häufigste. Schon eine Probe eines Parfüms, ein vermeitlich alter Schraubenschlüssel oder die Schachtel Zigaretten kann den Azubi vor erhebliche Probleme stellen und in den meisten Fällen zur Kündigung führen.

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