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Salat - ungesund und umweltschädlich?

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Wenn die Bikini-Saison bevorsteht, greifen viele nach dem Salat statt nach einer Portion Pommes. Gut so?

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Lieber 'ne Portion Pommes?

Wenn die Bikini-Saison bevorsteht, greifen viele nach dem Salat statt nach einer Portion Pommes. Und das ist auch gut so, denn mit den Pommes wird man nicht strandreif. Mit dem leckren Salat geht das definitiv schneller und effizienter. Oder etwa nicht?

Nährstoffe wie ein Blatt Papier

Laut der Süddeutschen Zeitung behaupten Experten, dass Salat gar nicht so gesund ist, wie man denkt. Blattsalat hat weder viele Vitamine noch Mineralstoffe. Die vielen Ballaststoffe wirken auch nicht mehr so eindrucksvoll, wenn man es mal mit einer Portion Pommes vergleicht. Auf 100 Gramm Pommes kommen nämlich 2,5 Gramm Ballaststoffe, während es auf die gleiche Menge Eisbergsalat nur 1,8 Gramm sind. Natürlich beinhalten Pommes auch viel mehr Fett und Kohlenhydrate als Salat - und das nicht nur im guten Sinne.

Salat wird aber meistens eh nicht pur konsumiert, sondern mit Gemüse, Schafskäse und einem leckren Dressing. Und dann ist der Salat gar nicht mehr so kalorienarm wie erwünscht.

Salat schadet der Umwelt

Ein Großteil des importierten Salates stammt aus Spanien. Dort werden riesige Plantagen mit Wasser aus unterirdischen Reservoiren versorgt. Diese versalzen dort schon seit Jahren durch das Eindringen von Meerwasser. Es ist schade, dass das wertvolle Trinkwasser für Salatköpfe verwendet wird, die kaum Nährstoffe enthalten. 

Statt Salat sollte man also mehr nahrhaftes Gemüse und Obst essen und vor allem auf Abwechslung achten. Und vor allem sollte man zukünftig nicht zur Pommes greifen, nur weil der Salat als Bösewicht abgestempelt wird.

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