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Crowdbutchering: Teilt euch eine Kuh

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Ihr esst gerne ein leckeres Rumpsteak, Lende oder eingelegte Kutteln? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, euch diese Stellen an einem Rind zu reservieren.

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Nachhaltiger Fleischkonsum?

kuhteilen.ch

Ihr esst gerne ein leckeres Rumpsteak, Lende oder eingelegte Kutteln? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, euch diese Stellen an einem Rind zu reservieren. Die Anbieter von kuhteilen.ch nennen das Prinzip "Crowdbutchering". Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.

Das Prinzip von kuhteilen.ch

Beim Crowdbutchering bekommt ihr eine "eigene" Kuh, die erst geschlachtet wird, wenn das gesamte Fleisch verkauft worden ist. Damit will kuhteilen.ch verhindern, dass die unnötige Verschwendung so gering wie möglich gehalten wird. Das Prinzip nennt sich Nose-to-Tail Eating.

Die Kuh wird vom Anbieter persönlich ausgewählt. Nachdem das verwertbare Fleisch verkauft worden ist, wird die Kuh geschlachtet und dann an die zahlenden Kunden ausgeliefert. Durch die Reifung von 26 Tagen soll das Fleisch einen ganz besonderen Geschmack bekommen und butterzart sein.

Das Projekt wurde vom belgischen Chefkoch Xavier und einem Ingenieur aus Bern ins Leben gerufen. Sie schreiben auf ihrer Website: "Mit Hilfe der neuen Firma wird fortgeführt, was als kleines Projekt gestartet ist: Wir setzen uns für die Bauern in der Region  ein und beziehen unsere Rinder exklusiv von ihnen. Die Bauern erhalten einen fairen und überdurchschnittlichen Preis für die Tiere. Dies ermöglicht es Ihnen Investitionen in Weide- und Stallanlagen zu tätigen. Im Gegenzug müssen alle Tiere mit grösstmöglichem Respekt gross gezogen und unter besten Bedingungen gehalten werden."

So gehts

Interessierte können vier oder acht Kilo Fleisch "ihrer" Kuh bestellen, das 179,- Euro bzw. 329,- Euro kostet. Die Pakete bestehen aus Entrecôte, Hüfte, Hohrücken, Haxen, Siedfleisch, Hackfleisch und vielem mehr.

Keine persönliche Beziehung zur Kuh

Wer jetzt befürchtet, das die dicke Berta von der lebendig grasenden und glücklichen Kuh als Steak auf dem Teller landet, kann beruhigt werden. DIE Kuh werdet ihr nie kennenlernen und somit keine persönliche Beziehung zu ihr aufbauen.

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