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Terror: Angst auf dem Weihnachtsmarkt?

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Wir haben mit Professor Ortwin Renn von der Universität Stuttgart gesprochen. Er ist Risikoforscher und beschäftigt sich mit genau diesen Fragen.

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Nach dem Paris-Terror:

Angst auf dem Weihnachtsmarkt?

"Angst" ist derzeit das Wort, welches nach den blutigen Terroranschlägen in Paris allgegenwertig durch unsere Gesellschaft wabert. Zwar wollen Politiker, Prominente oder auch die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Menschen ermutigen, sich nicht einschüchtern zu lassen, doch angesichts der Ereignisse ist das leichter gesagt, als getan. Eine Frage, die sich derzeit stellt: "Wie sicher bin ich auf den Weihnachtsmärkten?", besonders in Strasbourg. Es ist im Gespräch, dass dieser abgesagt werden könnte.

„Es ist genauso wahrscheinlich von einem Meteoriten

auf einem Weihnachtsmarkt getroffen zu werden“

Wir haben mit Professor Ortwin Renn von der Universität Stuttgart gesprochen. Er ist Risikoforscher und beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Seine Einschätzung: "Gott sei Dank ist das Risiko relativ gering, weil es sehr viele Weihnachtsmarkt gibt. Letztendlich ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroristenanschlags zu werden, ist genauso wahrscheinlich, wie von einem Meteoriten auf dem Weihnachtsmarkt getroffen zu werden." Spricht da der Optimismus aus ihm oder hat er Recht? Selbst wenn Terroristen einen Weihnachtsmarkt ins Visier nehmen - es gibt dafür einfach zu viele Märkte in Baden und der Pfalz, besonders in kleineren Städten und Ortschaften.

Renn sagt, dass die Wahrscheinlichkeit bei rund 1:1.000.000 liege und es zwölf Mal wahrscheinlicher sei, in einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Na dann. "Es macht keinen Sinn, sich deswegen hinter dem Ofen zu verstecken", so Renn. Man solle nicht ängstlicher sein, als unbedingt notwendig und solle das Ganze in einer gewissen Proportion sehen.

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