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Erkältung: Fehler im Kampf gegen Schnupfen

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Die Nase läuft, der Hals ist trocken und man fühlt sich matt. Eine Erkältung ist unangenehm. Vermeidet die größten Fehler im Kampf um die Erkältung.

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Die Nase läuft, der Hals ist trocken und man fühlt sich matt. Eine Erkältung ist eine unangenehme Sache. Vermeidet deshalb die größten Fehler im Kampf um die Erkältung. 

Hausmittelchen, Nasenspray oder mal kräftig schnäuzen - nicht alles macht Sinn und tut gut, raten Hausärzte. Einige der Erkältungsweisheiten sind nämlich falsch und deshalb sollte man folgende Fehler vermeiden, wenn man möglichst schnell wieder gesund werden möchte. Wer eine leicht erhöhte Temperatur hat, sollte beispielsweise nicht gleich in Panik geraten - im Gegenteil: Damit versucht der Körper auf sinnvolle Weise, die Infektion zu bekämpfen. Erst wenn die Körpertemperatur über 38 Grad Celsius in Richtung 39 Grad Celsius steigt, sollten wir zum Arzt gehen und versuchen, das Fieber zu senken.

Mal kräftig alles rausschnäuzen? Das ist nicht immer sinnvoll, denn ein starkes "Tröten" mit den Nasenlöchern kann dazu führen, dass das Schnupfensekret in die Nasennebenhöhlen gelangt. Hier können sich die Viren festsetzen und eine schmerzhafte Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung auslösen. Es ist tatsächlich gesünder die Nase hochzuziehen oder wenn man das aus Anstand nicht machen möchte, dann kann man sich ein Nasenloch zuhalten und mit leichtem Druck in ein Taschentuch schnäuzen.

Vorsicht ist besonders bei Nasensprays und -tropfen geboten. Bei einer unangenehm verstopften Nase verschafft das Spray zwar Linderung und lässt euch endlich wieder durchatmen, jedoch solltet ihr das Spray nicht zu oft oder länger als 10 Tage am Stück verwenden. Sonst kann es sein, dass die Nase sich an die Wirkstoffe gewöhnt und die Schleimhaut ohne Nasenspray immer wieder anschwillt.

Auch wenn bei den kühleren Temperaturen ein Saunagang schön erwärmend ist, sollte man sich der Hitze nur aussetzen, wen man gesund ist. Die hohen Temperaturen und das anschließende schnelle Abkühlen schwächen unsere Abwehrkräfte dann noch zusätzlich und verlangsamen so die Regeneration.

Auch wenn es der weitverbreitete Ratschlag bei Husten und Schnupfen ist, viel Wasser und Tee zu trinken, gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass man über das eigene Durstempfinden hinaus, mehr als normal trinken sollte.

(Manuela Grimm - Onlineredaktion)

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