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Baden & Pfalz

Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt bei Hochwasser-Einsatz

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Er kam der 15.000 Volt führenden Oberleitung zu nahe

Es ist noch nicht vorbei: Das Unwetter hat Baden-Württemberg wieder getroffen – dieses Mal im Nordwesten. Ein Feuerwehrmann erlitt bei einem Einsatz in Bretten bei Karlsruhe einen lebensgefährdenden Stromschlag.

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Am Mittwochabend wurde in Bretten-Ruit ein Zug unter einem Erdrutsch begraben, der durch die Wassermassen ausgelöst wurde. Der Feuerwehrmann wollte zur fotografischen Dokumentation auf die andere Gleisseite gelangen. Nachdem er zunächst die Plattform eines Tankwaggons bestiegen hatte, erklomm er die an dem Waggon angebrachte Leiter und kam offenbar der 15.000 Volt führenden Oberleitung zu nahe.

Bei strömendem Regen bildete sich ein Lichtbogen, Der Mann wurde von dem schweren Stromschlag getroffen und stürzte mit schwersten Verbrennungen  in den Schotterbereich zwischen die Gleise.

Nach seiner Versorgung durch Ersthelfer wurde der Verletzte in die Brettener Rechbergklinik gebracht und von dort aus mit dem Rettungshubschrauber nach Ludwigshafen in die BG-Klinik verlegt.

Ende der Woche wird es besser

Nach den gestrigen Regengüssen berichtete die Polizei erneut von überfluteten Straßen und Kellern. Besonders stark betroffen waren der Kreis Karlsruhe und der Enzkreis.

Auch in der Rhein-Neckar-Region kam es zu Starkregen. Betroffen waren vor allem Neckarbischofsheim, Weinheim, Hemsbach, Helmstadt, Sinsheim, Schriesheim und die jeweiligen Umgebungen.

Gegen Ende der Woche ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine Besserung in Aussicht.
 

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