Rhein-Neckar

Hochwasserausbau in Wiesloch eingeweiht

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Auch an die Radfahrer und Kinder wurde gedacht

Heute wurde offiziell der neugestaltete Leimbach eingeweiht.

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Als wollte der Himmel der Bedeutung des Hochwasserausbaus noch einmal ganz besonders Nachdruck verleihen, setzte zu Beginn der Einweihungsfeier am Ufer des Leimbachs in Wiesloch strömender Regen ein. Bürgermeister Ludwig Sauer erläuterte zusammen mit zahlreichen Experten den enormen Mehrwert der 3,7 Millionen Euro teuren Neugestaltung des Leimbachs. Trotz des Regens fanden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ein, um sich selbst ein Bild des Projekts zu machen. Statt der bisherigen 13 Kubikmeter Wasser können durch den Ausbau nun 32 Kubikmeter pro Sekunde fließen, wodurch der Hochwasserschutz deutlich erhöht wird. Und auch für die Naherholung bietet der Ausbau einen hohen Mehrwert. Der zuvor beklagenswerte Zustand des parallel verlaufenden Radwegs wurde zum Anlass genommen, diesen komplett neu zu gestalten und zu verbreitern. Auch die viel zu schmale Brücke an der Martin-Luther-Straße wurde erneuert, sodass ab sofort Berührungsverkehr möglich ist. Für Kinder gibt es Bachausweitungen mit vielen Möglichkeiten zum Spielen abseits der Straße. Der Ausbau bezieht sich auf die komplette Länge des Leimbaches sowie des Wald- und Gauangelbaches. Die Experten gehen davon aus, dass gerade beim letzten Hochwasser Ende Mai/Anfang Juni der Leimbach ohne den Ausbau über die Ufer getreten wäre. Die Kosten teilen sich das Land Baden-Württemberg mit 70% und die Stadt Wiesloch mit 30%. 

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