Rhein-Neckar

Wenn die Handy-Rechnung Millionen kostet

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Mann bekommt Horror-Rechnung von O2

Filme und Serien online anzuschauen gehört inzwischen zum Alltag dazu. Das ist aber nur möglich, weil das Internet zu erschwinglichen Preisen genutzt werden kann. Was aber, wenn dafür am Ende des Monats eine Rechnung in Millionenhöhe fällig wird?

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Diese Erfahrung musste Robert Müller aus Speyer machen. Seine intensive Internetnutzung wurde ihm jetzt zum Verhängnis. Der Speyerer hatte sich einen neuen Mobilfunkvertrag gekauft, in dem eine Internetflatrate enthalten war. Bisher hatte er nur einen alten O2-Vertrag genutzt, den er schon vor 16 Jahren abgeschlossen hatte. Mit dem neuen Vertrag kann er ja auch ohne weiteres Filme streamen, dachte er, und schaute sich online gleich einige Streifen an. Als er dann wenig später eine Rechnung von O2 zugeschickt bekam, traut er seinen Augen kaum. Diese baten ihn nämlich zur Zahlung von stolzen 1,36 Mio. Euro.
 

 
 
 

Robert Müller traute seinen Augen kaum...

Das Problem: Da er seinen neuen Vertrag noch nicht aktiviert hatte, wurde seine Internetnutzung mit dem alten Vertrag abgerechnet. Dieser stammt aber aus einer Zeit, in der Internet noch Luxus war, weshalb der festgelegte Preis für 1MB Daten bei über 5€ lag. Schaut man mit einem solchen Tarif Filme an, die mehrere Gigabyte groß sind, kommen natürlich schnell riesige Summen zusammen.

O2 konnte den geschockten Mann aber schnell beruhigen. Wenn Kunden einen der veralteten Verträge nutzen, greift ein Kostenschutz bei allen Beträgen, die 99€ übersteigen. Aus Kulanz erließ O2 dem Mann die Kosten sogar komplett.

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