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Rhein-Neckar

Nibelungenlied als Rapversion

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Diesen Deutschunterricht wird eine elfte Klasse des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Bad Dürkheim bestimmt nicht mehr vergessen.

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Sie machten aus dem mittelalterlichen Nibelungenlied einfach mal eine Rapversion – und die Idee dazu hatte ihr Lehrer Oliver Satter: „ Ich habe mir überlegt, wie kann man so einen tausend Jahre alten Text den Schülern näher bringen, weil der doch etwas trocken ist. Und da kam mir die Idee einen Song daraus zu machen, aber natürlich eine moderne Version.“
Um die Idee umzusetzen haben die Schüler verschiedene Gruppen gebildet, z.B. für Kostüm, Rap oder Location. Und dann ging’s erstmal shoppen. „Wir sind zusammen mit Herrn Satter nach Mannheim gefahren und haben Hip-Hop-Klamotten gekauft“, meint Annika Förster. Sie spielt in dem Video die Kriemhild. Dafür trägt sie eine goldene Leggins, eine dicke Goldkette und eine Sportjacke. Gefilmt wurde dann vor der Schule. „Das war schon komisch, weil während der Schulzeit gedreht wurde und wir auch asozial geschminkt wurden. Unsere Mitschüler haben in der Pause dann schon etwas komisch geguckt, aber es hat Spaß gemacht.“ Für Fabian Kaletta war das kein Problem, er rappt in dem Video und hat sich verschiedene Moves von anderen Rappern abgeguckt. „Ich hatte einen Beat auf dem Handy, den Rap dazu haben wir im Schulflur geübt. Und dank des Songs haben wir jetzt auch eine Verbindung zu dem Text.“ Auch Florian Schmeller glaubt, dass sie das Nibelungenlied bestimmt noch in zehn Jahren auswendig können werden. Etwa 12 Stunden haben die Schüler für die Vorbereitung gebraucht, an einem Tag war das Video dann abgedreht. Ob es eine Fortsetzung gibt? Florian lächelt „vielleicht gibt es ja noch ein Nibelungenlied 2.0“. Auch Deutschlehrer Satter ist vom Ergebnis begeistert: „Ich bin stolz auf meine Schüler.“ Und als Belohnung gab’s für jeden auch eine gute Note.
 

 

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