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Rhein-Neckar

Global Marijuana March in Heidelberg

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Legalisieren statt kriminalizieren!

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Anlässlich des "Global Marijuana March" zogen heute Demonstranten mit Plakaten und Fahnen unter anderem durch Stuttgart, Freiburg und Heidelberg. Sie fordern die Legalisierung von Cannabis. Allein in Heidelberg sind rund 300 Menschen auf die Straße gegangen. Für sie gibt es gute Gründe: "Es ist auf jeden Fall besser als Medikamente mit vielen Nebenwirkungen zu schlucken, besonders in der Schmerztherapie sollte man es legalisieren", meint eine junge Heidelbergerin. Ihre Freundin stimmt ihr zu und versteht nicht, „dass Drogen wie Alkohol und Zigaretten legal zu erwerben sind und dafür überall auch Werbung gemacht werden darf, aber für Cannabis eben nicht". Der Meinung sind auch viele andere Demonstranten. Organisator Christoph Lehnert sagt: "Wir sind für eine Regulierung. Wir wollen, dass der Cannabis-Markt in geordnete Bahnen gelenkt wird. Bisher ist es ein Schwarzmarkt und das kann es nicht sein. Und Legalisierung heißt nicht, die Freigabe für Kinder und Jugendliche. Bisher kommen die Jugendlichen da ja auf dem Schwarzmarkt dran, das wäre durch die Regulierung eingedämmt, weil der Verkauf für die Dealer dann nicht mehr so attraktiv ist." Seit März gibt es schon ein neues Gesetzt. Demnach dürfen Ärzte Cannabis-Medikamente verschreiben, allerdings nur wenn alle anderen Behandlungswege ausgeschöpft sind. Das ist allerdings umstritten.

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