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Rhein-Neckar

Drogen: Urteil für Mannheimer Anwalt

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Der bekannte Mannheimer Anwalt muss nicht ins Gefängnis und verliert wohl auch nicht seine Zulassung.

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1 Jahr und 6 Monate auf Bewährung lautet das Urteil für den Mannheimer Anwalt Maximilian E. Ihm wird vorgeworfen rund 200 Gramm Kokain insgesamt im Sommer 2016 gekauft zu haben und die beiden Dealer, von denen er die Drogen bekam, miteinander bekannt gemacht zu haben, sodass die beiden dann weitere Drogengeschäfte miteinander machen konnten. Sein Anwalt Jens Graf hält das Urteil für gerechtfertigt, aber: „Das Urteil bildet die Rechtlage ab, aber deshalb muss man nicht zufrieden sein. Das Gericht hat richtig entschieden, dass es sich um minderschwere Fälle handelt und so meinem Mandanten die Möglichkeit bleibt seinen Beruf weiter auszuüben.“ Maximilian E. wird mit dem Urteil zufrieden sein, meint auch Graf: „Sie können sich vorstellen, wenn ein Damoklesschwert ein Jahr lang über ihnen schwebt, das ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz dahin ist und es dann so ist, dass sie hier eine zweite Chance bekommen, dass er dann  wahrscheinlich innerlich erleichtert sein wird.“ Das Gericht sah es für positiv an, dass der Angeklagte sich in Therapie befindet und mittlerweile clean ist. Dennoch muss er sich in den anderthalb Jahren immer mal wieder Drogentests unterziehen. Damit wird der Angeklagte seine Zulassung als Anwalt wohl nicht verlieren, die Anwaltskammer muss das allerdings noch prüfen.
 

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