Blutbad mit 14 Schüssen im Aargau
Nach dem Blutbad im aargauischen Würenlingen liegen erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung vor.
Nach dem Blutbad im aargauischen Würenlingen liegen erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung vor.
Würenlingen: Dieser Fall hat nicht nur die Menschen im Kanton Aargau erschüttert - ein 36-jähriger hatte am letzten Wochenende in Würenlingen ein Blutbad mit fünf Toten angerichtet.
Jetzt liegen die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung vor. Danach hat der Mann seine Schwiegereltern und seinen Schwager in deren Haus mit zehn Schüssen getötet, draußen auf einem Kiesweg den Nachbarn und sich selbst mit vier Schüssen. Den Mord an dem Nachbarn hatte der Täter offenbar nicht geplant, sondern den 46-jährigen erschossen, weil er ihm zufällig begegnet war. Das Tatmotiv steht noch nicht fest. Laut Polizei gab es Erbschaftsstreitigkeiten mit den Schwiegereltern um einen größeren Geldbetrag. Außerdem war der Mann schon seit langem psychisch krank.