Freiburger war IS-Selbstmordattentäter
Der mutmaßliche IS-Selbstmordattentäter aus Freiburg ist nun mit einem Lichtbildvergleich identifiziert worden.
Der mutmaßliche IS-Selbstmordattentäter aus Freiburg ist nun mit einem Lichtbildvergleich identifiziert worden.
"Wir können mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit sagen, dass es der junge Mann aus Freiburg ist", sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes. Der junge Mann soll im Irak ein Selbstmordattentat mit mehreren Toten und Verletzten verübt haben.
Schon vor dessen Ausreise hat es den Angaben zufolge Hinweise auf eine Radikalisierung gegeben. "Allerdings ist die Person nie mit islamistischen oder salafistischen Straftaten in Erscheinung getreten", sagte der Sprecher. Mithilfe des Auswärtigen Amtes soll nun geprüft werden, ob der Anschlag im Irak stattgefunden hat und er Mann der Täter ist. Der Mann soll sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben.
Etwa 550 radikale Islamisten aus Deutschland, davon 30 aus Baden-Württemberg, sind bislang in das Kampfgebiet nach Syrien und in den Irak ausgereist. Die Zahl geht seit Langem kontinuierlich nach oben. Viele haben sich dort dem IS angeschlossen.