Südbaden & Schwarzwald

Zeugenaufrufe im Endinger Mordfall bringen keine Erkenntnisse

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Polizei geht 1700 Hinweisen und Spuren nach

Im Mordfall Endingen arbeiten die Ermittler auf Hochtouren, aber eine heiße Spur gibt es immer noch nicht.

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Nach dem Zeugenaufruf , bei dem ein junger Mann mit Baggy-Jeans und Skaterschuhen gesucht wurde, hat sich dieser zwar gemeldet- er konnte aber keine weiterführenden Hinweise geben. Auch die Zeugenaufrufe in den drei schweizer Kantonen Tessin, Thurgau und Schwyz zu Fahrzeugen, die mit einer solchen Zulassung in der Nähe des Tatorts gesehen wurden, brachten keine neuen Erkenntnisse.  Zu dem ebenfalls gesuchten silberfarbenen Pkw, der nach Zeugenaussagen im Bereich des Bestattungswaldes mit offener Heckklappe gesehen wurde, gingen auch keine verwertbaren Hinweise ein. Nach wie vor dauern die Sichtung und die Auswertungen des Spurenmaterials, das an der Fundstelle des Opfers und im weiteren Bereich gesichert wurde, an. Insgesamt gibt es für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 28.500 Euro.  Die Soko "Erle" besteht nach wie vor aus 40 Ermittlern und geht inzwischen etwa 1700 Hinweisen und Spuren nach. Am 6. November war die 27-jährige Joggerin in einem Weinberg bei Endingen vergewaltigt und getötet worden.

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