Südbaden & Schwarzwald

Randale nach dem Narren-Umzug in Malterdingen

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Polizei hat alle Hände voll zu tun

Randale und viele Betrunkene nach dem großen Narrenumzug am Wochenende in Malterdingen: Die Polizei musste mehrfach ausrücken.

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Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Narrenzunft Käppeli-Baschi zog es mehrere tausend Umzugsteilnehmer und Zuschauer nach Malterdingen. Im Anschluss an den Umzug kam es im abgesperrten Bereich zu mehreren handgreiflichen Auseinandersetzungen unter verschiedenen Besuchergruppen. Zwei Personen mussten in polizeilichen Gewahrsam genommen und ein vierzehnjähriger Jugendlicher war so betrunken, dass er von der Polizei nach Hause gefahren wurde.  Um weitere gewalttätige Ausschreitungen zu verhindern wurde das Jugendzentrum vorzeitig geschlossen und die Bewirtung in der Halle und im Zelt früher als geplant beendet. Gegen Ende der Veranstaltung gerieten einige Personen auf ihrem Nachhauseweg am Bahnhof in Riegel erneut aneinander. Bei einigen von ihnen wird nun ein Verbot für andere Fasnachtsveranstaltungen in der Region geprüft. Auffallend war die hohe Zahl der alkoholisierten jungen Leute mit aggressivem Verhalten, so die Polizei. Die eingesetzten Beamten hatten alle Hände voll zu tun. Von einem "unbeschwerten Narrentreiben in Malterdingen" könne nicht gesprochen werden.

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