Südbaden & Schwarzwald

Die Marmorierte Baumwanze breitet sich immer weiter aus

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Eine Gefahr für Obst und Gemüse

Sie ist 1,5 cm groß, hat Streifen und Punkte und einen weißen Bauch - und wenn's jetzt im Herbst kühler wird, könnten wir die Marmorierte Baumwanze auch in unseren Wohnungen antreffen.

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Denn die Stinkwanze ist bei uns auf dem Vormarsch. Sie kommt eigentlich aus China und wurde mit Warenlieferungen eingeschleppt. Deshalb ist sie auch häufiger in Städten anzutreffen. Zu den Hotspots gehören zum Beispiel Freiburg, Lörrach und Offenburg.

Die Wanze befällt vor allem Äpfel, Birnen, Himbeeren und Brombeeren aber auch Spargel und Mais. Düstere Aussichten für unsere Landwirte - Pestizide helfen nur bedingt und Netze zu spannen, ist sehr aufwendig. Wenn uns eine in der Wohnung oder im Garten begegnet, empfehlen Experten, sie einzufrieren. Denn beim Erschlagen strömt die Wanze einen unangenehmen Geruch aus.

Deshalb wird jetzt geforscht, ob es nicht doch natürliche Feinde bei uns gibt, auf deren Speisezettel die Wanze steht. Oder ob man eine chinesische Schlupfwespe einführen sollte, die die Stinkwanze frisst.

Auf jeden Fall gibt's noch eine gute Nachricht: die Stinkwanze ist für uns Menschen ungefährlich. Sie sticht nicht und überträgt auch keine Krankheiten.

Wer eine Marmorierte Baumwanze entdeckt, wird gebeten ein Foto mit Nennung des genauen Fundorts (Straße und Gemeinde) an folgende Adresse zu mailen: [email protected]

Foto: Nicolas Schoof

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