Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? Radio Regenbogen verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren damit über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt direkt nachdem sie passieren.
Heute keine Lust? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!
Südbaden & Schwarzwald

Freiburg: Das Opfer der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung kann nicht mehr aussagen

Anzeige

Die junge Frau leidet schwerer unter den Tatfolgen als angenommen

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau vor einer Diskothek in Freiburg wird das Opfer nicht erneut vor Gericht aussagen.

Anzeige

Die Frau leide einem ärztlichen Attest zufolge bis heute unter der Tat und sei nicht vernehmungsfähig, sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht Freiburg. Sie könne
daher vom Gericht nicht mehr vernommen werden.

Die zur Tatzeit 18-Jährige hatte im Juli vergangenen Jahres erstmals vor Gericht ausgesagt. Am Mittwoch sollte sie vom Gericht erneut befragt werden.

Einem neuen Gutachten zufolge sind die Tatfolgen für sie deutlich schwerer als bislang angenommen.

Der Prozess hatte vor einem Jahr begonnen. Angeklagt sind elf Männer von 18 bis 30 Jahren wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Die meisten von ihnen sind Flüchtlinge.

Ihnen wird vorgeworfen, die 18-Jährige Mitte Oktober 2018 nachts vor der Disco in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen.

Ein medizinischer Gutachter hatte erklärt, die junge Frau sei zum Zeitpunkt des Verbrechens nach Einnahme einer Ecstasy-Tablette wehr- und hilflos gewesen.

Der Prozess wird fortgesetzt. Urteile will das Gericht Ende Juli verkünden.

Anzeige