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picture alliance/dpa | Jan Woitas / SYMBOLBILD
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Baden-Württemberg: Karlsruhe

15.000 Pakete und 10.000 Briefe warten: Streik der Post

Beschäftigte bei der Deutschen Post haben sich am Dienstag an einem Warnstreik der Kommunikationsgewerkschaft DPV(DPVKOM) in Karlsruhe beteiligt - mit Folgen in BaWü und RLP.

Gewerkschaft fordert mehr Geld

Bis zu 15.000 Pakete und 10.000 Briefe in Nordbaden und der Südpfalz würden dadurch nicht zugestellt, teilte die Gewerkschaft mit. Ein Sprecher der Post konnte zu den Auswirkungen zunächst keine Angaben machen.

70 Beschäftigte legten zunächst die Arbeit nieder, wie ein DPVKOM-Sprecher am Montagmorgen mitteilte. Er rechnete damit, dass sich insgesamt bis zu 100 Beschäftigte beteiligen würden. Neben einer Paketzustellbasis in Karlsruhe seien auch mehrere Zustellstützpunkte in Rheinland-Pfalz betroffen.

Die DPVKOM wolle mit dem Warnstreik den Druck bei der Post erhöhen, Gespräche mit ihr aufzunehmen und ein Angebot vorzulegen, sagte der Sprecher. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 12 Prozent mehr Geld. Seit Anfang Januar laufen bereits Tarifverhandlungen zwischen der Post und Verdi. Die Gewerkschaft Verdi fordert 15 Prozent mehr Geld für rund 160.000 Paketboten, Briefträger und andere Beschäftigte im Inland.

 

Quelle: dpa