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Sport

Irrer Pokalfight in Mannheim

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SVW verspielt 2:0 Führung

Was war denn da los in Mannheim? In einem turbulenten und emotionalen Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt unterliegt der SVW mit 3:5.

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Das Spiel war keine fünf Minuten alt und da klingelte es bereits im Kasten der Eintracht. Trapp konnte einen Flachschuss von Korte nur zur Seite abwehren, Deville täuschte daraufhin einen Nachschuss an, legte aber quer auf Sulejmani und der konnte zur Führung einschieben. Doch die Fans des SVW konnten sich nicht lange ausruhen. Nach 11 Minuten setzte der Torschütze Sulejmani zum Sprint gegen Hinteregger an, tanzte den Österreicher aus und veredelte seinen Lauf mit einem strammen Schuss ins kurze Eck. 2:0 – Ekstase im Carl Benz Stadion.

Die Mannheimer waren wacher, frecher und konzentrierter als die Eintracht, jedoch war gegen die individuelle Klasse der Gäste wenig auszurichten. Daichi Kamada kam nach einem verunglückten Schuss von Joveljic an den Ball und brachte die Kugel im Tor unter. Noch vor der Halbzeitpause konnten die Frankfurter dann sogar ausgleichen. Kostic wurde an der Strafraumgrenze komplett allein gelassen, Abraham legte quer und so schloss der Serbe konsequent ins rechte Eck ab.

Die zweite Hälfte begann zunächst verhalten, dann machten die Gäste aber ordentlich Druck. Der SVW wirkte eingeschüchtert und kam kaum noch hinten raus. Frankfurt dagegen war bemüht das Spiel zu gewinnen und die Chancen dazu waren da. Markus Scholz im SVW-Tor hielt aber das Unentschieden fest.

Marx holt den Kracher raus

Mit der Einwechslung von Kevin Koffi kamen die Waldhöfer aber wieder zurück ins Spiel. In der 73. Minute legte er den Ball auf die rechte Seite zu Rechtsverteidiger Marx und der hämmerte den Ball aus guten 25 Metern in die Maschen. Schon wieder stand das Mannheimer Carl Benz Stadion Kopf, die Fans skandierten sogar „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“.

Doch auch diese Führung hielt nicht lange – Durm flankte von rechts, Diring fälschte ab und über SGE Stürmer Ante Rebic landete der Ball dann im Tor – 3:3. Für den neutralen Zuschauer ein herrliches Fußballspiel.

Den nächsten Leckerbissen gab es dann in der 82. Minute. Rebic bekam den Ball am Sechzehner, zog auf, lies Ferati ins leere Grätschen und schloss zur Frankfurter Führung ab. Das war eine starke Aktion des kroatischen Nationalspielers, der mit seinem zweiten Tor die Mannheimer Pokalträume platzen lies. Sechs Minuten später machte wieder Rebic dann alles klar, mit einem tollen Solo tankte er sich durch den Mannheimer Strafraum und schob dann clever zum Hattrick ein. Schade für den SV Waldhof Mannheim, der ein tolles Spiel machte und mit drei Toren den Bundesligisten ordentlich ärgerte. Am Ende setzte sich aber der individuell stärkere Bundesligist durch. In einer Woche geht es dann in der Liga weiter. Der SVW muss nach Jena zum Tabellenletzten.  
 
 
SV Waldhof Mannheim
Scholz – Marx, Schultz, Seegert, Conrad – Schuster, Christiansen (84. Celik) – Deville, Korte (63. Ferati), Diring – Sulejmani (67. Koffi)

SG Eintracht Frankfurt
Trapp – Hinteregger, Abraham, Hasebe – Kostic, Kohr, Fernandes (75. Gacinovic), da Costa (46. Durm) – Joveljic (58. Paciencia), Kamada – Rebic

Tore: 1:0 Sulejmani (3.), 2:0 Sulejmani (11.), 2:1 Kamada (21.), 2:2 Kostic (45.), 3:2 Marx (73.), 3:3 Rebic (76.), 3:4 Rebic (82.), 3:5 Rebic (88.)
 

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