Sport

Fugmann neuer SC-Präsident

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SC erzielt 9,8 Millionen Gewinn

Erwartungsgemäß hat die Mitgliederversammlung des SC Freiburg am Mittwochabend den pensionierten Gymnasialdirektor Eberhard Fugmann zum neuen Präsidenten gewählt. Nach rund zweijähriger Vakanz folgt Fugmann seinem Vorgänger und Ex-DFB-Präsidenten Fritz Keller in dieses Amt.

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Der 67-jährige Fugmann ist ehemaliger Direktor des Freiburger Rotteck-Gymnasiums. Er trat ohne Gegenkandidaten an und wurde von 661 stimmberechtigten Mitgliedern bei vier Gegenstimmen und 23 Enthaltungen gewählt.

In seiner Bewerbungsrede hatte Eberhard Fugmann versprochen, mit den SC-Mitgliedern in einen dauerhaften Dialog zu treten. Außerdem wolle er auch den Fans als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ein, so Fugmann, "wichtiges Entwicklungsfeld“ sei für ihn zudem die des Mädchen- und Frauenfußballs.

Die Mitgliederversammlung wurde zugleich über die wirtschaftliche Situation des südbadischen Bundesligisten informiert. Demnach stieg der Gesamtumsatz des SC Freiburg trotz reduzierter Sponsoring-Einnahmen und ausgebliebener Ticketerlöse auf 110,1 Millionen Euro. Das abgelaufene Geschäftsjahr weist dank etlicher Transfergewinne einen Jahresüberschuss von 9,8 Millionen Euro aus. Staatliche Corona-Hilfen hatte der SC Freiburg nicht in Anspruch genommen.

Bild oben: SC-Vorstand Oliver Leki, der neue SC-präsident Eberhard Fugmann, Ausischtsratsvorsitzender Heinrich Breit, Sportvorstand Jochen Saier. Foto: SCF

 

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