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28:32- Niederlage in Celje

Löwen verpassen Sprung auf Platz zwei

Die Rhein-Neckar Löwen haben es in der Handball-Champions League verpasst, einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen. Das Team von Nikolaj Jacobsen verlor auswärts beim slowenischen Meister RK Celje mit 28:32 (11:16) und bleibt damit nach sechs von insgesamt zehn Vorrundenspielen auf Platz drei der Gruppe C.

(ad) Die Rhein-Neckar Löwen bleiben in der Gruppenphase der Handball-Champions League auswärts weiterhin ohne Punktgewinn. Das Team von Nikolaj Jacobsen musste sich beim slowenischen Meister RK Celje mit 28:32 (11:16) geschlagen geben und verpasste durch diese dritte Niederlage in der Vorrunde den Sprung auf Platz zwei in der Tabelle der Gruppe C.  Nach sechs von insgesamt zehn Partien sind die Löwen jedoch weiterhin auf einem guten Weg, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren, denn am Ende ziehen die besten vier Teams aus jeder Gruppe in die K.O.- Runde ein. Erfolgreichster Werfer für die Löwen in Celje war Kapitän Uwe Gensheimer mit sieben Treffern.

Vor 4000 Zuschauern konnten die Gelb-Blauen zwar zunächst durch einen Treffer von Andy Schmid und einem Strafwurf von Uwe Gensheimer zweimal vorlegen, doch das 1:2 in der dritten Minute sollte auch schon die letzte Führung der Löwen in dieser Begegnung gewesen sein. Besonders im Angriff leisteten sich die Badener zu viele technische Fehler gegen die offensive Deckung der Slowenen, dazu war die Wurfquote über weite Strecken der ersten Hälfte schwach und so übernahm Celje schnell das Kommando. Zwar gelang es den Löwen bis zur elften Minute noch einmal zum 5:5 auszugleichen, aber sie luden die Gastgeber immer wieder zu Gegenstößen ein und so stand es nach der ersten Viertelstunde bereits 9:6 für Celje, nun nahm Löwen- Coach Nikolaj Jacobsen seine erste Auszeit. Viel änderte die Ansprache des Trainers jedoch nicht- die Hausherren blieben am Drücker, erst nach dem 13:9  in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch einmal die Chance für die Löwen zum Anschluss. Zwei Tore in Folge- Parade Landin- Gegenstoß über Uwe Gensheimer, doch der Kapitän verwirft- Chance vertan. Im Gegenzug der nächste Treffer für Celje- 14:11. Bis zur Pause setzten die Slowenen noch zwei drauf- mit 16:11 ging es in die Kabinen. Ein Spielverlauf, der stark an das Hinspiel zwischen den beiden Teams letzten Donnerstag in St Leon Rot erinnerte. Auch hier lagen die Löwen zur Pause zurück und drehten dann die Partie.

Allerdings betrug der Rückstand heute nach dem ersten Abschnitt bereits fünf Tore und man wartete im Vergleich zum letzten Duell vergeblich auf eine Initialzündung bei den Badenern. Zwar brachte die Einwechslung von Mads Mensah Larsen etwas mehr Schwung in die Offensive der Löwen, allerdings fehlten ihnen weiterhin die einfachen Tore über den Gegenstoß oder der zweiten Reihe, um eine Aufholjagd zu starten. So hielt Celje die Gäste auf Distanz- 25:20 stand es in der 45. Minute. Langsam begann den Gelb- Blauen, die Zeit davon zu laufen, aber sie waren nicht in der Lage, noch eine Schippe drauf zu packen. Spätestens beim 29:22 acht Minuten vor Schluss, war klar, dass es für die Löwen nichts zu holen gibt. Immerhin gelang ihnen in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik- unterm Strich war es jedoch eine enttäuschende Vorstellung der Badener mit einem verdienten Sieger aus Celje.

Am Mittwoch geht es für die Badener wieder in der Bundesliga um Punkte, in Ludwigshafen kommt es zum Derby gegen den Aufsteiger TSG Friesenheim.

Rhein-Neckar Löwen:

Landin, Rutschmann (ab 43.)- Petersson (2), Schmid (2), Ekdahl du Rietz (5)- Groetzki (1), Gensheimer (7/4)- Mryhol (4)- Kneer, G. Guardiola, Reinkind (1), Larsen (6), Sigurmannsson (n.e.), Steinhauser (n.e.).

Nächstes Löwenspiel:
Mittwoch, 26. November 19.00 Uhr: TSG Ludwigshafen/ Friesenheim- Rhein-Neckar Löwen (Eberthalle Ludwigshafen)

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