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Löwen gewinnen in Montpellier 33:29

Wichtiger Sieg in der Champions League

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Gruppenphase der Handball- Champions League ihren ersten Auswärtssieg verbucht. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen behielt bei den Franzosen von Montpellier AHB mit 33:29 (18:14) die Oberhand und bleibt damit auf dem dritten Tabellenplatz der Gruppe C.

(ad) Wichtiger Erfolg für die Rhein-Neckar Löwen in der Handball- Champions League. Eine Woche nach der bitteren Auswärtsniederlage gegen den slowenischen Meister aus Celje holte sich das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen heute Abend in Montpellier beide Punkte und hat dadurch weiterhin gute Chancen, am Ende der Gruppenphase Platz zwei in der Gruppe C zu erreichen- mit 33:29 (18:14) setzten sich die Löwen letztlich ungefährdet beim aktuellen Tabellenführer der französischen Liga durch. Erfolgreichster Werfer für die Badener in der Arena Montpellier war Kapitän Uwe Gensheimer mit sieben Treffern.

In ihrem siebten Vorrundenspiel in der Königsklasse gingen die Löwen von Beginn an fokussiert zu Werke und lagen deshalb bereits nach zehn Minuten mit vier Toren in Front- 2:6. Im Angriff lief der Ball schnell und flüssig und in der Abwehr waren die Badener aufmerksam. Dazu konnte Niklas Landin im Tor gleich einige Würfe parieren, die ersatzgeschwächten Gastgeber hatten da nur wenig entgegen zu setzen. So rollte der Löwen- Express weiter. Ballgewinn- zweite Welle- Tor. Beim 4:9 von Alexander Petersson in der 16. Minute waren die Gäste auf einem guten Weg. Und sie behielten den Gegner weiter im Griff, allerdings fehlte der Abwehr in der Schlussphase der ersten Hälfte teilweise die letzte Konsequenz, so dass Montpellier einige Treffer nach angezeigtem Zeitspiel oder Freiwürfen erzielen konnte. Und solche Gegentore sind bekanntlich immer ärgerlich- deshalb ging es nur mit einer 18:14-Führung für die Gelb- Blauen in die Kabinen, von den Kräfteverhältnissen auf der Platte her wäre zu diesem Zeitpunkt sicherlich auch ein deutlicherer Vorsprung möglich gewesen.

Nach dem Wechsel dann das gleiche Spiel: Die Löwen bestimmten das Geschehen, etwas enger wurde es eigentlich nur, wenn sich die Badener Fehler erlaubten und sich dadurch das Leben unnötig schwer machten, so wie in den ersten zehn Minuten im zweiten Durchgang: Da legten die Gäste durch schöne Offensivaktionen vor auf 16:22 (36.), doch verpassten es dann durch einige Unachtsamkeiten im Spielaufbau, die Vorentscheidung herbei zu führen. So pirschte sich Montpellier bis zur 40. Minute wieder heran auf 20:23 (41.)- es drohte, eine enge Kiste zu werden. Aber die Löwen legten im richtigen Moment den Schalter um und dann lief es auch wieder in der Offensive. Ein Siebenmeter von Uwe Gensheimer, ein Gegenstoßtreffer von Patrick Groetzki und ein Hammer aus dem Rückraum von Harald Reinkind- schon waren die Gäste erneut davon gezogen 21:27 (45.). Überhaupt konnte sich der 22- Jährige Reinkind in der Schlussphase der Begegnung auszeichnen. Mit seinen schnörkellosen Würfen aus der zweiten Reihe brachte der Norweger noch einmal einen frischen Impuls ins Spiel der Gelb- Blauen und steuerte am Ende vier Treffer zum Auswärtssieg in der Arena Montpellier bei, der unterm Strich nie wirklich gefährdet war.

Die Jacobsen- Sieben verteidigt durch diesen vierten Sieg den dritten Platz in der Gruppe C  und bleiben zudem mit nur einem Punkt Rückstand in Schlagdistanz zum Zweiten Vardar Skopje aus Mazedonien. Drei Spiele sind noch in der Vorrunde zu absolvieren. Die besten vier Teams qualifizieren sich am Ende  fürs Achtelfinale, hier haben die Gruppenersten und Gruppenzweiten im Rückspiel Heimrecht. Am Nikolaustag steht für die Badener das nächste Duell in der Königsklasse gegen Veszprém auf dem Programm 

Am Mittwoch geht es für die Löwen wieder zurück auf nationales Parkett: Im letzten Liga- Heimspiel vor der Winterpause empfangen sie in der Mannheimer SAP Arena den TuS N- Lübbecke.

Interviews

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"Zunächst ist es wichtig, dass wir unseren ersten Auswärtssieg in der Champions League geholt haben, im vierten Anlauf hat es dann endlich geklappt. Wir waren alle von Anfang an bereit und wussten, wir müssen dagegen halten. Das haben wir von Anfang an geschafft heute." Für Uwe Gensheimer war der Sieg gegen Montpellier unterm Strich sehr verdient, vor allem mit der Angriffsleistung war der Kapitän zufrieden. Wo er in der Abwehr noch Luft nach oben sah und was seiner Meinung nach entscheidend war, das hören sie hier.

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"Die letzten Spiele waren wir nicht zufrieden, wie wir angefangen haben. Wir hatten außerdem noch kein Auswärtsspiel in der Champions League gewonnen und deshalb haben wir uns vorgenommen, so gut und aggressiv wie möglich anzufangen." Dieses Vorhaben ist aus Sicht von Stefan Kneer auch gelungen, was für ihn eine Grundlage für den Erfolg in der Arena Montpellier war. Wie er diesen Sieg mit Blick auf das Weiterkommen einordnet und wie er die Leistung der Mannschaft insgesamt bewertet, das hören sie hier.
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"Wir haben heute gewonnen, darüber freuen wir uns, klar, aber wir wissen auch mit dieser Leistung werden wir am Mittwoch noch eine Schippe drauflegen müssen." Zu viele Gegentore haben die Löwen aus Sicht von Oliver Roggisch kassiert. Deshalb ist es für den Co- Trainer wichtig, dass sich die Mannschaft im nächsten Spiel in der Liga gegen Lübbecke in der Abwehr steigert. Mit dem offensiven Spiel hingegen war er zufrieden und auch Harald Reinkind konnte seiner Meinung nach in der zweiten Hälfte wichtige Impulse setzen.
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Bilder zur Verfügung gestellt von: RNL

Rhein-Neckar Löwen:

Landin, Rutschmann (n.e.)- Petersson (3), Schmid (5), Ekdahl du Rietz (6)- Groetzki (5), Gensheimer (7/3)- Mryhol (1)- Kneer, G. Guardiola (2), Larsen (n.e.), Reinkind (4), Sigurmannsson (n.e.), Steinhauser (n.e.).

Nächstes Löwenspiel:
Mittwoch, 3. Dezember 19.00 Uhr: Rhein- Neckar Löwen- TuS N- Lübbecke (SAP Arena Mannheim)

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