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28:23- Heimsieg gegen GWD Minden

Löwen erfüllen Pflichtaufgabe

Die Rhein-Neckar Löwen halten den Zweikampf um die Spitze der Handball- Bundesliga weiter spannend. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen gewann in der Mannheimer SAP Arena gegen den Tabellen- 17. GWD Minden mit 28:23 (14:12) und bleibt damit dem Tabellenführer THW Kiel auf den Fersen. Den Spielbericht und Interviews zum Spiel finden sie hier.

(ad) Die Rhein-Neckar Löwen halten das Rennen um die Tabellenspitze der Handball- Bundesliga weiterhin offen. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen erfüllte in der Mannheimer SAP Arena die Pflichtaufgabe gegen den Tabellen- 17. GWD Minden zwar nicht unbedingt glanzvoll, unterm Strich stand jedoch ein recht ungefährdeter 28:23 (14:12)- Erfolg für die Badener und damit auch zwei wichtige Zähler, um Spitzenreiter THW Kiel auf den Fersen zu bleiben. Erfolgreichster Werfer für die Löwen waren Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki mit jeweils fünf Treffern.

Vor 4237 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß, die Defensive mit dem nach seiner Verletzung zurück gekehrten Abwehrchef Gedeon Guardiola agierte aufmerksam, Niklas Landin im Tor war gleich mit einigen Paraden zur Stelle und im Angriff wurde effektiv abgeschlossen. So sah sich Mindens Coach Frank Carstens bereits früh gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen- nach sechs Minuten legte er die grüne Karte ab, bis dahin hatten die Löwen ihre Führung bereits auf 6:2 ausgebaut. Doch der anfängliche Schwung ging dem Tabellenzweiten nach diesem Time-Out verloren. Es schlichen sich zunehmend Fehler ein, auf der anderen Seite wartete Minden nun geduldiger auf die Chance, spielte die Angriffe lange aus- mit Erfolg: Nach 13 Minuten schafften die Ostwestfalen den Ausgleich zum 7:7 und gingen anschließend sogar in Front. Dieses 7:8 sollte zwar die einzige Führung der Gäste in diesem Spiel bleiben, aber sie blieben weiter an den favorisierten Gastgebern dran, denn diese machten sich weiterhin das Leben selbst unnötig schwer. Immerhin schafften es die Löwen, sich bis zur Pause ein 14:12 heraus zu spielen, die Miene von Coach Nikolaj Jacobsen beim Gang in die Kabine wirkte jedoch alles andere als zufrieden.

Aber der Trainer der Badener scheint die richtigen Töne in seiner Halbzeitansprache gefunden zu haben, denn nach dem Wechsel traten die Löwen wesentlich entschlossener auf. Wie schon in der Anfangsphase bauten sie auch zu Beginn des zweiten Abschnitts ihren Vorsprung durch eine konzentrierte Leistung schnell aus. Nach einem 5:1 Lauf zum zwischenzeitlichen 19:13 schienen die Gastgeber in der 36. Minute die Weichen auf Sieg gestellt zu haben, doch die Schwankungen im Spiel blieben. Bis zur  51. Minute hatte sich Minden wieder auf zwei Tore heran gepirscht- 23:21. Richtig gefährlich werden konnte der Tabellen-17. den Badenern jedoch nicht mehr. Ein Treffer von Bjarte Mryhol und ein Doppelpack von Patrick Groetzki nahmen dann auch die letzten Zweifel- 26:21 (56.). Für die letzten beiden Tore der Gastgeber in dieser Partie sorgten dann Uwe Gensheimer und Mads Mensah Larsen.  

Am Sonntag geht es für die Gelb- Blauen in der Champions League weiter. Im Achtelfinal- Rückspiel beim ungarischen Spitzenklub Pick Szeged gilt es dann, einen Vier-Tore-Rückstand wettzumachen, um noch den Einzug in die nächste Runde zu schaffen.

Interviews 

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"Leider konnten wir den Fans heute hier in der Arena nicht unsere beste Leistung zeigen, deshalb zählt der Sieg und die zwei Punkte." Kein Glanzstück war der Auftritt der Löwen aus Sicht von Uwe Gensheimer, denn die Mannschaft hat seiner Meinung nach zu wenig aus den immer wieder heraus gespielten Vorteilen gemacht. Deshalb entwickelte sich die Partie zu einer Berg- und Talfahrt. Warum es seiner Meinung nach lange eng blieb und wie er die Ausgangslage für das Spiel in Szeged am Sonntag sieht, das hören sie hier.

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"Wir spielen schließlich um die Deutsche Mannschaft und ich hoffe, dass das ein Ausrutscher war und dass wir in den nächsten Spielen die volle Unterstützung haben. Wir haben noch weiterhin alle Möglichkeiten und da brauchen wir auch unsere Fans im Rücken." Ohne Frage hätte sich Oliver Roggisch auch eine konstantere Leistung in diesem Heimspiel gewünscht, aber die Pfiffe von vereinzelten Zuschauern kurz vor Spielende fand er dann doch unangebracht. Das Fazit des Co-Trainers zur Partie hören sie in diesem Interview.
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Bilder zur Verfügung gestellt von: RNL

Die Video-Interviews zum Spiel

Interviews nach dem Spiel Rhein-Neckar Löwen- GWD Minden
Interviews nach dem Spiel Rhein-Neckar Löwen- GWD Minden