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Löwen und Kiel trennen sich 23:23

Punkteteilung im Spitzenspiel

Die Rhein-Neckar Löwen und der THW Kiel haben sich im Spitzenspiel der Handball- Bundesliga mit einem 23:23 (11:10)- Unentschieden getrennt. Damit verpassten die Löwen die Chance, sich an die Tabellenspitze zu setzen. Beide Teams liegen nun weiterhin von den Verlustpunkten her gleichauf, allerdings hat Kiel das weitaus bessere Torverhältnis vorzuweisen.

(ad) Keinen Sieger gab es im Spitzenspiel der Handball- Bundesliga zwischen dem THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen. Nach einem intensiven und emotionalen Duell trennten sich der Tabellenführer von der Ostsee und der Verfolger aus Baden mit einem 23:23 (11:10)- Unentschieden. Die Vorentscheidung im Titelrennen wurde damit vertagt, beide Mannschaften haben nun sieben Minuspunkte auf dem Konto, allerdings hat der THW das weit bessere Torverhältnis vorzuweisen. Erfolgreichster Werfer für die Löwen in der Kieler Sparkassenarena war Kapitän Uwe Gensheimer mit acht Treffern.

Viele Fans der Badener waren mit in den hohen Norden gekommen, um ihre Mannschaft in diesem richtungsweisenden Spiel zu unterstützen, allerdings sah es zehn Minuten vor dem Ende der Partie schon so aus, als müssten sich die Löwenanhänger langsam aber sicher mit einer Niederlage der Jacobsen- Sieben anfreunden- denn zu diesem Zeitpunkt lag der THW Kiel mit 21:17 vorne und hatte im zuvor engen Duell zwischen den beiden momentan besten Handball-Teams in Deutschland die Entscheidung in der Hand.  Allerdings konnten die Gastgeber den Sack in dieser Phase nicht zumachen und so kämpften sich die Löwen in der Schlussphase noch einmal heran.

Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven: Patrick Groetzki und der gerade ins Spiel gekommene Harald Reinkind verkürzten auf 21:19 (52.)- Auszeit THW Kiel. Die Zebras legten noch einmal vor auf 22:19, doch dann kam der Kapitän. Uwe Gensheimer sorgte mit einem Hattrick für den Ausgleich zum 22:22, 90 Sekunden vor Schluss schien plötzlich wieder alles möglich für die Gäste. Steffen Weinhold legte jedoch wieder vor für die Hausherren- die Antwort lieferte Harald Reinkind mit seinem zweiten Treffer- 23:23. Vierzig Sekunden waren noch auf der Uhr. Kiel nun in Ballbesitz, aber der letzte Angriff der Norddeutschen führte nicht zum Ziel und die Löwen kamen noch einmal zum Zug. Aber mehr als ein direkter Freiwurf von der Mittellinie sprang nicht mehr heraus. Kim Ekdahl du Rietz versuchte sein Glück, traf das gegnerische Gehäuse allerdings nicht mehr und so blieb es bei der unterm Strich gerechten Punkteteilung.

Zeit zum Ausruhen bleibt den Badenern nach dem morgigen Rückflug kaum, denn bereits am Dienstag geht es in der Bundesliga um die nächsten wichtigen Punkte. Dann steht das Heimspiel gegen den Tabellensechsten MT Melsungen auf dem Programm.

Interviews 

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"Wenn man sieht, dass wir in der zweiten Halbzeit schon mit vier Toren hinten waren, dann können wir mit dem Punktgewinn zufrieden sein, auf der anderen Seite hat Kiel nun alles in der eigenen Hand." 
Gemischte Gefühle bei Uwe Gensheimer nach der Partie: Richtig freuen wollte sich der Kapitän nicht über den Teilerfolg in Kiel, denn er weiß genau, dass dies mit Blick auf die Meisterschaft zu wenig sein könnte. Was seiner Meinung nach zu zwei Punkten fehlte und wieso er jetzt nichts mehr abschenken will, hören sie hier.
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"Vor der Saison hätte jeder gedacht, dass Kiel mit null Minuspunkten durch marschiert. Jetzt stehen wir hier und sind weiter dran. Wir spielen eine super Runde bisher und wenn es am Ende nicht klappt, dann versuchen wir es das nächste Mal wieder."
Nikolaj Jacobsen war stpolz auf seine Mannschaft. Aus Sicht des Trainers hat seine Mannschaft ein gutes Spiel abgeliefert und in der Schlussphase eine tolle Moral gezeigt. Welche Kleinigkeiten für ihn heute zum ganz großen Wurf gefehlt haben, das hören sie in diesem Interview.
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Bilder zur Verfügung gestellt von: RNL

Di., 7. April, 19.00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen- MT Melsungen (SAP Arena Mannheim)

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