(ad) Die Rhein-Neckar Löwen und ihre Fans fiebern dem kommenden Wochenende entgegen. Dann steht in Hamburg mit dem Final Four um den DHB-Pokal das wohl größte und spektakulärste deutsche Handball-Event auf dem Programm. Und dann soll es für die Löwen endlich klappen mit dem ersten nationalen Titel der Vereinsgeschichte. Siebenmal hatten die Badener in den vergangenen Jahren bei der Pokalendrunde in der Hansestadt schon die Hand am Pott, gewinnen konnten sie jedoch noch nie.
Die vielleicht größte Chance vergaben die Gelb-Blauen gleich bei ihrer ersten Teilnahme 2006. Als Überraschungsteam qualifizierte sich der damalige Erstliga-Aufsteiger noch unter dem Namen SG Kronau/ Östringen fürs Halbfinale und nutzte die Rolle des Underdogs fast perfekt aus. Durch einen 33:31-Sieg gegen den THW Kiel zog man ins Finale ein, dort war der HSV Handball der Gegner. Am Ende verloren die Badener nach einer dramatischen Schlussphase mit 25:26. Dramatisch war es auch 2010, als die Löwen bei ihrer fünften Final Four-Teilnahme in Serie im Endspiel noch einmal auf den HSV Handball trafen. Nach der regulären Spielzeit hieß es 30:30, in der Verlängerung setzte sich Hamburg mit 33:34 durch. 2007 unterlagen die Gelb-Blauen im Finale gegen den THW Kiel trotz einer Vier-Tore-Führung zur Pause mit 30:33.
2008, 2009, 2011 und 2014 war das Turnier für die Löwen bereits nach dem Halbfinale beendet. Und wieder war es der THW Kiel, der den Badenern einen Strich durch die Rechnung machte. Zweimal behielten die Zebras die Oberhand (34:38; 35:36), das erste Mal deutlich, das zweite Mal äußerst knapp. 2011 war der Gegner in der Runde der letzten Vier die SG Flensburg/ Handewitt, nach einer schwachen Leistung verloren die Löwen 20:22, auch letztes Jahr beendeten die Flensburger die Pokalträume der Gelb-Blauen- 30:26 siegte das Topteam von der Förde.
Am Samstag heißt der Halbfinalgegner für die Mannschaft von Coach Nikolaj Jacobsen erneut SG Flensburg/ Handewitt und dann hoffen auch die rund 1200 Fans, die die Löwen nach Hamburg begleiten werden, auf einen anderen Ausgang als im letzten Jahr .
Mit welchen Erwartungen Kapitän Uwe Gensheimer, Spielmacher Andy Schmid und Rechtsaußen Patrick Groetzki dieses Mal zum Final Four reisen, das hören sie hier:
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