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Rhein-Neckar Löwen holen in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison beim HC Erlangen nur ein Unentschieden und rutschen auf Platz zwei der Tabelle

Die Rhein-Neckar Löwen haben im Meisterschaftsrennen der Handball- Bundesliga zwar weiterhin alles in eigener Hand, müssen nun in ihren letzten drei Spielen der Saison allerdings liefern. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen kam in seinem Auswärtsspiel beim Tabellen-13. HC Erlangen nicht über ein 25:25 (14:13) hinaus und verliert damit die Tabellenführung vorläufig an Flensburg. Die Norddeutschen haben jedoch bereits ein Spiel mehr ausgetragen. Erfolgreichster Werfer der Löwen vor 7189 Zuschauern in der Arena Nürnberg war Gudjun Valur Sigurdsson mit sieben Treffern.

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Es hätte ein großer Schritt in Richtung erneute Meisterschaft werden können, doch am Ende gab es für die Rhein-Neckar Löwen in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison eine ernüchternde Punkteteilung. Beim Tabellen- 13. HC Erlangen mussten sich die Badener mit einem 25:25 (14:13)- Unentschieden begnügen und haben damit vor den drei noch verbleibenden Heimspielen nur noch einen Minuspunkt weniger auf dem Konto als der direkte Konkurrent Flensburg.

Die Entscheidung in einer nicht unbedingt schönen, dafür aber hoch spannenden Begegnung fiel zwei Sekunden vor Spielende, als Erlangens Rechtsaußen Maximilian Lux nach einem Freiwurf und einer Zeitstrafe gegen Kim Ekdahl du Rietz den Ball zum Unentschieden im Löwen- Gehäuse versenkte. Besonders bitter dabei: Den ersten Wurfversuch der Gastgeber im letzten Angriff der Partie konnte Keeper Mikael Appelgren noch abwehren und schien damit die nicht einmal eine halbe Minute zuvor durch Kapitän Andy Schmid erzielte 25:24- Führung für den zweifachen Meister gerettet zu haben. 

Damit verpassten es die Löwen, sich für eine starke Aufholjagd in der Schlussphase zu belohnen. In der 50. Minute lagen sie bereits mit drei Toren hinten (20:23), kämpften sich dann angetrieben durch Appelgrens Paraden und einem guten Einsatz in der Deckung noch einmal zurück. Die letzten zehn Minuten waren allerdings auch die besten der Badener in diesem Duell, zuvor wirkte die Jacobsen- Sieben über weite Strecken einfach nicht frisch genug. In der Abwehr gab es ungewöhnlich viele Abstimmungsprobleme und auch im Angriff fanden die Gelb- Blauen gegen die couragiert aufspielenden Franken wenig Lösungen. Immerhin passte die Torhüterleistung- Andreas Palicka brachte es in der ersten Hälfte auf eine Quote von annähernd 35 Prozent und sorgte damit dafür, dass die Gäste trotz mäßiger Leistung mit einer knappen 14:13- Führung in die Pause gehen konnten.

Dass was Palicka im ersten Abschnitt schaffte, konnte sein Landsmann Mikael Appelgren nach seiner Einwechslung in der 36. Minute zwischen den Pfosten nahtlos fortsetzen und das war aufgrund der weiter andauernden Abschlussschwäche der Löwen auch bitter nötig, um die Chancen auf einen Auswärtssieg aufrecht zu erhalten. Doch eine Torflaute der Badener von gut zehn Minuten brachte Erlangen mit drei Treffern in Front, der amtierende Meister musste kämpferisch noch einmal alles in die Waagschale werfen und wendete so die drohende Niederlage noch einmal ab. Für einen doppelten Punktgewinn reichte es jedoch nicht mehr.  

Das Triple in der Handball- Bundesliga ist für die Löwen auch nach dem heutigen Unentschieden weiter aus eigener Kraft machbar, einen Ausrutscher dürfen sie sich in den letzten drei Saisonspielen jedoch nicht mehr leisten. Diese finden allesamt in der heimischen SAP Arena statt. Am Donnerstag geht es gegen die MT Melsungen, am Sonntag steigt das Nachbarschaftsduell mit den Eulen Ludwigshafen und zum Abschluss kommt am 3. Juni der SC DHfK Leipzig nach Mannheim.   

Interviews

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Kapitän Andy Schmid nach dem 25:25- Unentschieden beim HC Erlangen, von Alexander Daub

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Kreisläufer Hendrik Pekeler nach dem 25:25- Unentschieden beim HC Erlangen, von Alexander Daub

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Der Sportliche Leiter Oliver Roggisch nach dem 25:25- Unentschieden beim HC Erlangen, von Alexander Daub

Rhein-Neckar Löwen:
Palicka, Appelgren (ab 36.)- Petersson (3), Schmid (5), Larsen (2)- Sigurdsson (7/3), Groetzki- Pekeler (2)- Ekdahl du Rietz (5), Reinkind, Baena, Taleski (1), Radivojevic, Bliznac (n.e.), Tollbring (n.e.)
 

Nächstes Löwenspiel:
Donnerstag, 24. Mai, 19.00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen- MT Melsungen (SAP Arena Mannheim)

 

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