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SC Freiburg

Mainz überholt Freiburg

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Der Sportclub steckt im Formtief

Der SC Freiburg schaffte es am Montagabend nicht, vor 26.000 Zuschauern beim direkten Verfolger in Mainz zu punkten. Mit einem 2:0-Heimsieg zogen die 05er in der Tabelle an Freiburg vorbei, das nun, vier Spieltage vor dem Saisonende, den Relegationsrang 16 belegt.

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In einem schwachen, von großer Nervosität und zahllosen Ballverlusten und Fehlpässen auf beiden Seiten geprägten Spiel zeigten die Mainzer etwas mehr Drang zum gegnerischen Tor und kamen so zu zwei direkt von Freiburger Abwehrfehlern begünstigten Treffern durch Pablo de Blasis.

Der argentinische Angreifer traf per Strafstoß nach einem Handspiel von Marc Oliver Kempf (nach Videobeweis erst in der bereits begonnenen Halbzeitpause) sowie nach einem fahrlässigen Fehlpass des Freiburger Torhüters Alexander Schwolow.

Freiburg hat damit die letzten vier Spiele in Folge verloren und ist seit sieben Spielen sieglos, in denen dem Sportclub lediglich zwei Treffer, einer davon per Foulelfmeter, gelangen. Da gibt es einen Knoten, der in den verbleibenden vier Spielen platzen sollte, zumal die kommenden beiden Gegner nun die Tabellenletzten Hamburg und Köln sind.

Die Lage: Wolfsburg, Mainz und Freiburg sind mit jeweils 30 Zählern punktgleich und nur durch das Torverhältnis - hier aber deutlich - voneinander getrennt. Hamburg rangiert als Tabellensiebzehnter acht, Schlusslicht Köln neun Punkte hinter Freiburg. Eigentlich sollte diese Situation nicht beängstigend sein, da beide Konkurrenten in vier Spielen mindestens zwei Siege und zwei Unentschieden mehr bräuchten als Freiburg, um den Sportclub noch einzuholen.

Seit der Einführung der Relegationsspiele im Jahr 2009 zwischen dem Bundesliga-Drittletzten und dem Dritten der zweiten Liga (aktuell Holstein Kiel) schaffte in sieben von neun Fällen der Bundesligist den Klassenerhalt. Lediglich zwei Mal setzte sich mit Nürnberg (2009 gegen Cottbus) und Düsseldorf (2012 gegen Hertha BSC Berlin) ein Zweitligist durch.

In den letzten fünf Jahren waren Braunschweig an Wolfsburg, Nürnberg an Frankfurt, Karlsruhe und Fürth jeweils am HSV und Kaiserslautern an Hoffenheim gescheitert, die jeweils den Klassenerhalt schafften. 

 

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