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Karl Lagerfeld ist tot

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Modeschöpfer im Alter von 85 Jahren gestorben

Wie der Modekonzern Chanel mitteilt, ist Karl Lagerfeld im Alter von 85 Jahren im französischen Neuilly nahe Paris gestorben.

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Das französische Magazin "Paris Match" meldete, dass Lagerfeld am Montagabend in die Notaufnahme gebracht wurde, wo er am heutigen Dienstagmorgen im Krankenhaus verstarb.

Im Januar war der Chanel-Kreativdirektor erstmals nicht bei der Schau des Edel-Modehauses erschienen - die damalige Begründung lautete "Müdigkeit". Auf seinem Instagram-Account meldete er sich zuletzt mit einer persönlichen Video-Botschaft, in der er der ehemaligen Vogue-Chefredakteurin Carine Roitfeld zu einer Million Followern ihres neuen Magazins CR gratulierte.

 

Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Karl Lagerfeld nahm kein Blatt vor den Mund. Seine Sprüche waren sein Markenzeichen, dazu der weiße Zopf und die schwarze Sonnenbrille – und dafür liebten ihn die Menschen mindestens genauso wie für seine Designs. In der internationalen Modewelt galt er als "Modezar" und wurde von Fans als "Kaiser Karl" bezeichnet.

Seit 1974 kreierte er Mode unter seinem Namen und fungierte seit 1983 als Kreativdirektor bei "Chanel". Er entwarf unzählige Outfits, unter anderem für Weltstars wie Madonna und Kylie Minogue. Bis zuletzt war Lagerfeld in der Modewelt aktiv. 2015 hatte er selbst in einem Interview gesagt, er denke nicht an eine Rente, dazu sei er viel zu beschäftigt. Bis zuletzt entwarf er unermüdlich Kollektion um Kollektion, neben Chanel auch für die Marke Fendi und sein eigenes Label.

In der Garage für zwei Autos standen auf einmal drei.

Im Haus seiner Eltern in Baden-Baden gelang ihm, drei Autos auf einmal zu zerstören. Im Interview mit der Welt, erzählte Lagerfeld die ganze Geschichte: 

"Meine Eltern hatten ein Haus in Baden-Baden mit einer Garage für zwei Autos. Etwas weiter oben gelegen stand das Haus, vor dessen Tür ich immer parkte. Eines Tages, wir waren alle im Haus, hörten wir ein entsetzliches Geräusch. Meine Mutter fragte gleich: Wo ist Dein Auto? Ich sagte, ich hätte es vor der Tür abgestellt. Da war es nun allerdings nicht mehr.
Ich hatte wohl vergessen die Handbremse anzuziehen. Und in der Garage für zwei Autos standen auf einmal drei. Meine Mutter und ich haben uns totgelacht. Mein Vater hat uns nie verziehen, dass wir uns so sehr darüber amüsierten. Es war mir schließlich gelungen, drei Autos auf einen Schlag zu zerstören."

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