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Offenburg

Landwirtschaftsamt unterstützt Betriebe bei Förderanträgen

Zu den Details des FAKT-Antragsverfahrens berät das Amt für Landwirtschaft am Landratsamt Ortenaukreis.

Unterstützung bei Förderanträgen

Die Landwirtschaft gehört zu den prägenden Branchen in der Ortenau.

„Rund 3.000 landwirtschaftliche Familienbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag, um die Menschen in der Region, aber auch auf nationalen und internationalen Märkten mit nachhaltig und gesund erzeugten Lebensmitteln zu versorgen sowie die Kulturlandschaft, die Artenvielfalt und Biodiversität zu erhalten“, erklärt Arno Zürcher, Leiter des Landwirtschaftsamts des Ortenaukreises. Trotz ihrer gesellschaftlichen Bedeutung, vieler innovativer Ideen und großem persönlichen Engagement sehen sich die Betriebe wachsenden Herausforderungen und Unwägbarkeiten gegenüber. „Ob Frost, die Gewinnung von Erntehelfern, der Mindestlohn oder gestiegene Betriebsmittelpreise – damit sich unsere bäuerlichen Familienbetriebe weiter auf dem Markt behaupten können, ist eine Unterstützung unverzichtbar, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können“, so der Experte.

Um gerade auch die besonders betroffenen Sparten bzw. jene Betriebe zukunftsfähig zu machen, die sich in besonderem Maße für eine umweltverträgliche und tiergerechte Produktion von regionalen Nahrungs- und Futtermitteln oder die Erzeugung von Rohstoffen für die energetische Verwertung einsetzen, stellen Land, Bund und EU Fördermittel bereit.

So läuft seit Mitte Dezember das Antragsverfahren zum Agrarumweltprogramm FAKT II (Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl), das freiwillige Umweltleistungen der Landwirtschaft honoriert – und das u.a. den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft, den Schutz des Klimas und der natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und Luft, den Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität sowie die Förderung der artgerechten Tierhaltung zum Ziel hat. Dieses sowie weitere Förder- und Ausgleichsmaßnahmen werden zentral über den sogenannten Gemeinsamen Antrag eingereicht.

 

Quelle: Landratsamt Ortenaukreis