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Familie

Cybermobbing - das kannst du als Elternteil machen

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Wir geben Tipps, wie sich betroffene Mütter und Väter verhalten sollen

Wenn das eigene Kind gemobbt wird, ist das auch immer für die Eltern schlimm. Durch Smartphones und soziale Netze weiten sich die Attacken nun auch auf das Internet aus.

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Immer mehr Kinder und Jugendliche sind davon betroffen: Cybermobbing. Wir geben dir hilfreiche Tipps, wie du dich als Elternteil richtig verhältst.

Keine Vorwürfe oder Strafen

Sobald du merkst, dass dein Kind ein Mobbing-Opfer sein könnte, musst du dich sehr vorsichtig verhalten. Versuche mit deinem Kind in Ruhe zu reden, dränge es nicht zu Aussagen. Wahrscheinlich wird dein Sohn/deine Tochter das Problem herunterspielen und sagen alles sei in Ordnung.
In dieser Situation musst du deinem Kind zeigen, dass du seine Sorgen sehr ernst nimmst und du es immer unterstützt.

Das schlechteste, was du tun kannst, ist dem Kind Vorwürfe zu machen. Sätze wie "Du hängst eh zu viel am Handy" oder "Benutz doch einfach kein Facebook mehr" sind tabu. Das gleiche gilt für Verbote. Ein Smartphone-Entzug oder Sperren der sozialen Netzwerke bringt überhaupt nichts. Auch ohne dass das Kind es sieht, können die Mobbing-Attacken weiter im Netz kursieren.

Bezieh dein Kind in die Lösungssuche mit ein

Auch wenn du am liebsten direkt den Klassenlehrer zur Rede stellen würdest, überstürze nichts. Rede mit deinem Kind und frag es, was es selbst möchte. Wenn du Gespräche mit dem Lehrer oder den Eltern des Mobbers verinbarst, informiere dein Kind darüber. Aktionen hinter dem Rücken deines Kindes werden sein Vertrauen brechen.

Sammle Beweise

Oft löschen Mobber ihre Posts und Beleidigungen im Netz wieder, so kann man im Nachhinein nichts mehr belegen. Damit dies nicht passiert, sammle rechtzeitig Beweise - in Form von Screenshots zum Beispiel.

Bei besonders schlimmen Fällen von Mobbing kannst du auch einen Anwalt einschalten - wenn dein Kind beispielsweise direkt bedroht wird.

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