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Familie

Elternzeit - wie plane ich sie richtig ein?

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Es ist nicht leicht Job und Familie unter einen Hut zu bringen

Mütter kennen es, Väter mittlerweile auch - die Elternzeit kann ein Knacks in der Karriere verursachen.

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Das Familienglück bewusst zu erleben, ist oft schwer. Gerade für Väter, die Vollzeit arbeiten, einen nine-to-five-Job haben und das Kind erst abends sehen, wenn es schon schläft. Thomas Bolte allerdings entschied sich für Windeln, Haushalt, Abendgeschichten und die ersten Schritte. Familienmanagement eben. Als er den Antrag auf Elternzeit seinem Arbeitgeber zustellte, war der aber alles andere als begeistert. Die Bonuszahlung wurde verweigert, E-mails nicht beantwortet und auf dem Flur nicht mehr gegrüßt. Nach einem Meeting stand dann fest: Nach der Elternzeit wäre eine Weiterbeschäftigung nicht mehr möglich. Heute ist er selbständiger PR-Berater und bereut die Entscheidung für die Familie ganz und gar nicht.

Was du bei der Elternzeit beachten musst

Grundwissen: Laut dem Gesetz wird das recht auf Elternzeit nicht verwehrt. Frühzeitig planen ist bei sowas aber auch das A und O. Spätestens sieben Wochen vor Beginn sollte der Antrag auf dem Schreibtisch des Chefs liegen. Das erleichtert vor allem den Personalplanern einen Puffer, um rechtzeitig Ersatz zu finden. Biete dem Chef an, die Vertretung gerne einzulernen. Mit Einnahmeausfällen muss aber gerechnet werden. Wichtig ist, sich Rat zur Seite zu holen, denn es gibt ganz viele verschiedene Modelle. Teilzeitbeschäftigung während der Eleternzeit, Elterngeld Plus und Basiselterngeld.

Was Thomas Bolte erlebt, ist bei Müttern keine Seltenheit mehr. Sandra Runge beispielsweise wurde an ihrem ersten Arbeitstag, nach ihrer Elternzeit, gekündigt. Kein Einzelfall. Aber auch so, wird einer Mutter nach der Elternzeit die Arbeit erschwert. Oft ist der Sprung in eine Teilzeitbeschäftigung nicht möglich, weil als Vollzeitkraft das Verpasste besser und schneller aufgearbeitet werden kann oder sogar muss. Die Zeiten der Kindertagesplätze sind auch nicht immer optimal und die Unterstützung bei einem Krankheitsfall des Kindes fehlt. Die Rückkehr in den Beruf ist schwer, aber nicht unmöglich. Planung ist die halbe Miete. Eines ist aber umso wichtiger: darauf stolz sein!

 

 
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